• IT-Karriere:
  • Services:

Fahrkarten-App: Große Störung des VRR-Handyticketsystems

Im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ist die Handyticket-Infrastruktur der Verbund-App anscheinend komplett ausgefallen. Der Grund soll eine zu hohe Nachfrage durch Studierende sein. Wer Tickets gekauft hat, kann diese erst einmal nicht verwenden. Betroffen sind auch Verkehrsbetriebe.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Ticketshop-Funktion in der VRR-App ist ausgefallen.
Die Ticketshop-Funktion in der VRR-App ist ausgefallen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Verkauf von Handytickets im VRR-Raum ist ausgefallen. Wie der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mitteilt, ist bis auf weiteres der Kauf von Tickets nicht mehr möglich. Die Infrastruktur ist anscheinend ausgefallen und nicht weiter nutzbar. Der gesamte digitale Ticketshop wurde zwangsabgeschaltet. Auch Fahrgäste, die auf Vorrat Mehrfahrtentickets gekauft haben, können diese erst einmal nicht benutzen, sprich die Entwertung ist ausgefallen. Wer von nicht nutzbaren Tickets betroffen ist, muss sich an die jeweiligen Verkehrsunternehmen wenden. Ärgerlich daran ist, dass bestimmte Ticket-Arten nur als Handy- oder Internetticket angeboten werden. Dafür ist allerdings eine Anmeldung notwendig, die für Touristen und Gelegenheitsfahrer eine recht hohe Hürde ist.

Stellenmarkt
  1. Deloitte, Berlin
  2. DATAGROUP Köln GmbH, Frankfurt am Main

Der VRR gibt als Grund des Ausfalls eine zu hohe Nachfrage durch Studierende an. Wie der WDR berichtete, haben zu viele Anwender der App sich das VRR-Semesterticket heruntergeladen. Damit hat der Verbund anscheinend nicht gerechnet. Zum Chaos beigetragen hat wohl der Umstand, dass die Universitäten keine Semstertickets mehr verteilen und auf einen digitalen Vertrieb setzen. Von einem Testlauf im Jahr 2016 berichtet die Krefelder Zeitung. Mittlerweile ist das System eingeführt worden. Wer kein Smartphone oder kompatibles Betriebssystem hat, kann aber ein PDF-Semesterticket ausdrucken und dies als Fahrtberechtigung vorzeigen.

Laut appgefahren.de gibt es zudem Störungen bei der Abbuchung. Wer die Verbund-App verwendet, sollte unbedingt seine Kontoauszüge überprüfen. Bei Problemen empfiehlt der VRR auch hier, die Verkehrsunternehmen zu kontaktieren.

Wann die Störung behoben werden kann, ist derzeit nicht bekannt. Der VRR selbst geht von einer langfristigen Störung aus. Das deutet auf ein grundsätzliches Problem in den Ticketsystemen hin. Seitens des VRR wird die Nutzung anderer Verkehrsunternehmens-Apps in der Zwischenzeit empfohlen, was allerdings eine Neuregistrierung erfordert. Es gibt aber auch hier Berichte zu Ausfällen. Selbiges gilt für die Internet-Ticketshops der Verkehrsunternehmen, die Teil des VRR sind. Eine Stichprobe ergab, dass eine größere Anzahl von Shops ausgefallen ist.

Alternativ kann aber auch der gute alte Automat verwendet werden, solange es kein exklusives Angebot für das Handyticket ist.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 899,00€ (Bestpreis!)
  2. 99,99€
  3. 91,99€ (Bestpreis!)
  4. (zu jedem Artikel aus der Aktion gibt es einen weiteren geschenkt)

blackmarket 11. Okt 2018

Die Deutsche Bahn und mit ihr die Verkehrsverbünde drillen seit Jahren die Kunden zur...

jjo 19. Apr 2018

Sehe da jetzt erst mal kein Widerspruch zum lokalen speichern. Auch wenn die Daten im...

DragonHunter 17. Apr 2018

ihre teuer bezahlte Leistung, das Semesterticket, jetzt auch noch in Anspruch nehmen zu...

Frankenwein 17. Apr 2018

Bis die Kreditkartendaten hier einmal akzeptiert werden kann es sehr lange dauern, vor...

jjo 17. Apr 2018

Das Wort heißt Studenten. Lernt es endlich!


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Cloud Gaming im Test: Leise ruckelt der Stream
Cloud Gaming im Test
Leise ruckelt der Stream

Kurz vor Weihnachten werben Dienste wie Google Stadia und Playstation Now um Kunden - mit noch nicht ganz perfekter Technik. Golem.de hat Cloud Gaming bei mehreren Anbietern ausprobiert und stellt Geschäftsmodelle und Besonderheiten vor.
Von Peter Steinlechner

  1. Apple und Google Die wollen nicht nur spielen
  2. Medienbericht Twitch plant Spielestreaming ab 2020
  3. Spielestreaming Wie archiviert man Games ohne Datenträger?

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

    •  /