Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Sicher, aber nervig

Insgesamt gibt es wenige haptische Knöpfe. Die Lautstärke verstellt man über ein Drehrad. Auch die beiden Bedienfelder auf dem Lenkrad funktionieren per Wisch- und Druckbewegungen.

Die gewünschte Stärke der Rekuperation wählt man über zwei Druckknöpfe am Kopf der Mittelkonsole. Hier muss man wissen, dass sie existieren, sehen kann man sie nicht. Für das Smartphone gibt es in der Mittelkonsole eine offene Ablagefläche, die das Gerät induktiv lädt. Die Energiezufuhr kann aber auch abgeschaltet werden.

Ebenfalls am Rand der Mittelkonsole befindet sich der Gangwahlhebel. Während der Fahrt mit dem Level-2-Assistenten komme ich auf der Autobahn immer wieder mit dem Knie gegen den Gangwahlhebel und wechsle so ungewollt in den Leerlauf (Neutral).

Die Kombinationen aus Runter- und Wegdrücken, Herauf- und Heranziehen wollen gelernt sein

Im Euro-NCAP-Test erhielt der T10X fünf Sterne. Daran haben die Assistenz- und Sicherheitssysteme einen Anteil. Bei aktiviertem Assistenten überwacht eine Kamera auf dem Armaturenbrett den Fahrer.

Fasst man sich mit der Hand ins Gesicht, erscheint eine Warnung, da die Kamera nicht mehr alles im Blick hat. Tempowarner und Spurhalter geben konstant akustische Rückmeldungen. Den Tempowarner kann man über zwei Bewegungen des rechten Stockhebels hinter dem Lenkrad deaktivieren. Der Hebel aktiviert aber auch den Fahrassistenten.

Die verschiedenen Kombinationen aus Runter- und Wegdrücken, Rauf- und Heranziehen wollen gelernt sein. Sobald man in einer Parklücke einen halben Meter vorfahren möchte, weil sonst die Heckklappe beim Öffnen gegen Äste schlägt, ist das nur möglich, wenn der Gurt noch angelegt ist. Ansonsten bewegt sich der T10X keinen Meter. Die Gurthöhe lässt sich nicht anpassen.


Relevante Themen