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Cargo-Version oder großes Faltdach

Der elektrische Renault gilt trotz Größenzuwachs als Kleinwagen (B-Segment). Genau wie Renault 5 und Twingo nutzt er die AmpR-Small-Plattform. Im Kofferraum stehen 420 Liter Stauraum zur Verfügung.

Die Heckklappe ist auch diesmal groß geraten, was optisch kaum auffällt, da sie in den Stoßfänger übergeht. Damit liegt die Ladekante bei niedrigen 61 cm. Das erleichtert das Einladen. Legt man die Rückenlehnen der Rückbank und den Beifahrersitz um, entsteht eine Ladefläche von 2,20 m Länge. Das sollte für zerlegte Regale aus dem Möbelhaus genügen.

Mit der Advance-Version macht Renault das E-Auto zum leichten Nutzfahrzeug (N1-Zulassung). Die Rückbank wird durch einen 1.045 Liter fassenden Stauraum ersetzt. Dazu gehören auch 55 Liter unter dem Kofferraumboden. Der Laderaum ist mit einer Kunststoffwanne sowie Zurrhaken ausgestattet.

Ein Gitter trennt die Ladung vom Fahrgastraum. Bis zu 375 kg Nutzlast transportiert die Advance-Version. Wem es mehr auf den Blick nach oben ankommt, der wählt die Variante Plein Sud (nach Süden) mit einem dreiteiligen Stoff-Faltdach. Damit entsteht eine Dachöffnung von 92 mal 80 cm.

Der Baguette-Korb bleibt leer

Unser Testwagen ist ein 150 Comfort Range in der Iconic-Ausstattung mit einer blau-schwarzen Zweifarblackierung. Wer den Renault 5 kennt, findet sich im Renault 4 gut zurecht. Das Cockpit ist identisch.

Somit fehlt die alte Revolverschaltung. Dafür ist der Baguette-Korb, der an der Mittelkonsole im Beinbereich des Beifahrers klemmt, wie im Renault 5 mit dabei. Heute bleibt er jedoch leer.

Die Kunstlederablage mit gelber Ziernaht im Beifahrerbereich verleiht dem Innenraum einen hochwertigen Eindruck. Das gilt auch für die Sitzbezüge und die grauen Steppquadrate im Dachhimmel. Die Sitzbezüge bestehen zu 100 Prozent aus recycelten Fasern und Plastikflaschen. Der Renault 4 weist eine Gesamt-Recyclingquote von 88,6 Prozent auf.


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