Fahrassistenzsystem: Tesla mit Autopilot in tödlichen Motorradunfall verwickelt

In den USA ist ein Motorradfahrer infolge eines Unfalls mit einem Tesla verstorben, der den Autopilot-Assistenten aktiviert hatte.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Das Motorrad des Verunglückten
Das Motorrad des Verunglückten (Bild: Department of Public Safety Utah)

In der Nähe von Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah ist ein Motorradfahrer tödlich verletzt worden, der mit einem Tesla von hinten angefahren wurde. Der Harley-Fahrer wurde infolge des Aufpralls von seiner Maschine geschleudert. Der Tesla-Fahrer blieb körperlich unverletzt, teilte die Highway Patrol in ihrem Unfallbericht mit.

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Der Tesla-Fahrer gab gegenüber der Polizei an, das Assistenzsystem Autopilot aktiviert zu haben, bevor es zu dem tödlichen Unfall kam. Genauere Analysen, weshalb das System den Motorradfahrer übersah, liegen noch nicht vor.

Unfälle mit Teslas unter besonderer Beobachtung

Im April gab es einen tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla, der ebenfalls zunächst auf den Autopiloten zurückgeführt wurde, was aber so nicht haltbar war. Vollständig aufklären lasse sich der Unfall eines Model S mit zwei Toten in Texas nicht mehr, weil ein anschließender Brand Speichermodule zerstört habe, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) damals mit.

Im Mai 2021 starb der 35 Jahre alte Fahrer eines Tesla Model 3 in Kalifornien, als sein Fahrzeug auf einen Lkw auffuhr. Der Lastwagen stand aufgrund eines Unfalls auf der Straße. Der Lkw-Fahrer und ein Helfer wurden verletzt. Hier soll der Autopilot aktiviert gewesen sein.

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Die US-Straßenverkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) führt diese Unfälle mit eingeschalteten Fahrassistenzsystemen vom Typ Level 2 in einer Datenbank, in der für Juni 2022 rund 400 Unfälle aufgelistet sind. Etwas mehr als die Hälfte betreffen Tesla-Fahrzeuge.

  • Fotos des Unfalls (Bild: Department of Public Safety Utah)
  • Fotos des Unfalls (Bild: Department of Public Safety Utah)
Fotos des Unfalls (Bild: Department of Public Safety Utah)

Seit Mitte Februar 2022 beschäftigt sich die Behörde besonders mit Teslas Assistenzsystem Autopilot. Der Grund waren unerwartete und grundlose Bremsmanöver. Dieses Verhalten wird auch als Phantombremsung bezeichnet.

In Beschwerden gegenüber der Behörde gaben Fahrer an, dass das Fahrzeug während der Nutzung der Autopilot-Funktionen, einschließlich des adaptiven Geschwindigkeitsreglers, bei Autobahngeschwindigkeiten unerwartet bremse. Dies könne ohne Vorwarnung, willkürlich und wiederholt in einem einzigen Fahrzyklus auftreten.

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nomorenoless 03. Aug 2022 / Themenstart

Ein Idealist.

ulink 03. Aug 2022 / Themenstart

Du brauchst **mir** nicht aus dem Bericht zu zitieren, **ich** habe ihn gelesen, der...

BeatYa 03. Aug 2022 / Themenstart

Der ACC ist schon ganz praktisch, wenn man keine Lust hat geblitzt zu werden oder bei...

nomorenoless 03. Aug 2022 / Themenstart

Das ist wohl möglich, aber Kameras scheinen allgemein weniger ein Problem mit Nebel zu...

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