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Factor Vis Vires: Rennrad mit Sensortechnik im Rahmen

Das Rennrad Vis Vires von Factor ist ein voll vernetztes Sportgerät, bei dem zahlreiche Sensoren direkt in den Rahmen verbaut sind. So kann der Fahrer nicht nur ein Navi auf dem Vorderbau nutzen, sondern auch Daten zu Trittfrequenz, Trittkraft, Rundenzeiten, Position und seinem Herzschlag abrufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Factor Vis Vires
Factor Vis Vires (Bild: Factor)

Beim Rennrad Vis Vires setzt der Hersteller Factor auf den Funkstandard ANT+. Damit senden die Sensoren, mit denen der Rahmen und die Kurbeln des Rads ausgestattet sind, kontinuierlich Daten zum Bordcomputer, der im Lenkervorbau integriert ist. Factor hat sich mit Garmin zusammengetan, das den Bordrechner Edge 510 oder Edge 810 und einen Teil der Sensoren liefert.

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Mit den Rädern lassen sich nicht nur dank des eingebauten GPS die Position, Richtung und Geschwindigkeit erfassen und speichern, sondern auch Informationen zur Trittfrequenz und zu der Kraft, mit der der Radrennfahrer in die Pedalen tritt.

Diese Informationen werden mit Dehnmessstreifen ermittelt, die in der Kurbel stecken. Sie sind für jedes Bein separat abrufbar und ermöglichen so auch die Kontrolle, ob mit beiden Beinen gleich viel Arbeit verrichtet wird. Factor hat diese Kurbeln selbst entwickelt. Nach einem Bericht von Bikeradar sollen sie pro Sekunde 96-mal Daten übermitteln.

  • Kurbel von Vis Vires (Bild: Factor)
  • Vis Vires (Bild: Factor)
  • Vis Vires (Bild: Factor)
  • Garmin-Radcomputer 810 für das Vis Vires (Bild: Factor)
  • Garmin-Radcomputer 510 für das Vis Vires (Bild: Factor)
  • Vis Vires (Bild: Factor)
  • Vis Vires (Bild: Factor)
  • Vis Vires (Bild: Factor)
  • Vis Vires (Bild: Factor)
  • Vis Vires (Bild: Factor)
Kurbel von Vis Vires (Bild: Factor)

Der Hersteller will mit dem Factor Logger auch ein Gerät zum Aufzeichnen der Sensordaten auf den Markt bringen. Dabei werden die Kurbelsensoren automatisch so konfiguriert, dass sie in kürzeren Zeitabständen Daten senden. Dabei wird nicht mehr auf das ANT+-Protokoll, sondern auf ein selbstentwickeltes gesetzt. Der Logger kann aber auch Daten von ANT+-Geräten aufnehmen. Die Kurbelsensoren können auch ihren Winkel übermitteln. So kann später am Rechner ausgewertet werden, wie viel Kraft der Fahrer über die gesamte Umdrehung hinweg und pro Bein aufbringt. Der Factor Logge nimmt außerdem die GPS-Position, die Höhe, die Temperatur und die Lage des Rades im Raum mit einem 9-Achsen-Neigungssensor auf. Die Datenübertragung zum PC erfolgt per Bluetooth. Eine Software zum Auswerten wird ebenfalls angeboten. Was der Logger kosten wird, ist noch nicht bekannt.

Das preiswerteste Vis Vires mit Ultegra Di2 und Edge 510 kostet rund 7.800 US-Dollar und soll im Januar 2014 auf den Markt kommen. Die Variante mit den funkenden Leistungsmessungskurbeln soll 10.440 US-Dollar kosten und das Rad mit dem Edge 810 und der Dura-Ace Di2 kommen bereits im August 2013 für rund 13.000 US-Dollar auf den Markt. Der handgefertigte Carbon-Rahmen soll unter 1000 Gramm wiegen. Das Ultegra-Modell wiegt 7,39 kg, während das Dura-Ace-Rad 6,89 kg auf die Waage bringen soll. Dabei sind der Bordrechner und beim Dura-Ace-Modell auch die Leistungsmessungskurbel miteingerechnet.

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pflichtfeld 03. Jul 2013

Was ist dein Problem Die Kurbel aufgrund des Referenzdesign anderer Hersteller (nehme ich...


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