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Facettenaugen: Forscher entwickeln Insektenauge für Drohnen

Forscher aus der Schweiz haben eine Kameratechnik für Drohnen entwickelt, die der Natur entlehnt ist. Die Kameratechnik legt keinen Wert auf besonders hochauflösende Fotos, sondern kann Bewegungen gut erkennen und Geschwindigkeiten messen.
/ Andreas Donath
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Künstliches Facettenauge auf einem flexiblen Band (Bild: Swiss Federal Institute of Technology (EPFL))
Künstliches Facettenauge auf einem flexiblen Band Bild: Swiss Federal Institute of Technology (EPFL)

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und des National Centre of Competence in Research (NCCR) in der Schweiz haben eine Art Kamera für besonders kleine Drohnen entwickelt(öffnet im neuen Fenster), die sich an den Facettenaugen von Insekten orientiert. Sie ist leicht und kann keine hochauflösenden Fotos machen, sondern gut Bewegungen und Geschwindigkeiten messen. So soll sich die Drohne orientieren können.

Bei jedem Sensor sind drei hexagonale Photodetektoren in einer dreieckigen Formation unter einer einzelnen Linse untergebracht. Diese Detektoren arbeiten zusammen und kombinieren die erkannten Änderungen, so dass festgestellt werden kann, was sich in der aufgenommenen Szene bewegt, und in welche Richtung sich die Bewegung fortsetzt.

Die winzigen Sensoren sind in kurzen Abständen streifenförmig angeordnet. Angeblich können die Sensoren sowohl bei guten als auch bei schlechten Lichtverhältnissen eingesetzt werden.

Der flexible Streifen, auf dem die Sensoren angebracht sind, lässt sich auf gekrümmten Oberflächen befestigen. Das ist ideal für die Gehäuse von Drohnen. Wann die Technik eingesetzt wird, ist nicht bekannt.


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