Abo
  • Services:
Anzeige
Für Bundeswehrangehörige gibt es jetzt einen Leitfaden für soziale Netzwerke.
Für Bundeswehrangehörige gibt es jetzt einen Leitfaden für soziale Netzwerke. (Bild: cc-by-nd 2.0/Bundeswehr)

Facebook, Wikis und Blogs: Social-Media-Leitfaden für Bundeswehrangehörige

Für Bundeswehrangehörige gibt es jetzt einen Leitfaden für soziale Netzwerke.
Für Bundeswehrangehörige gibt es jetzt einen Leitfaden für soziale Netzwerke. (Bild: cc-by-nd 2.0/Bundeswehr)

Wer für die Bundeswehr oder das Bundesministerium der Verteidigung arbeitet, sollte bestimmte Regeln in sozialen Netzwerken beachten. Die meisten der jetzt veröffentlichten Empfehlungen gelten aber auch für den normalen Bürger.

Für Angehörige der Bundeswehr und des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) wurde ein Leitfaden für den Umgang mit sozialen Medien veröffentlicht. Es geht darum, wie sich etwa Soldaten in Facebook, Twitter oder Google+, aber auch in Wikis und Blogs zu verhalten haben. Den Leitfaden des Presse- und Informationsstabes des BMVg hat der Journalist Thomas Wiegold in seinem Blog veröffentlicht.

Anzeige

Es geht dabei vor allem darum, dass der Umgang mit sozialen Medien "überlegt" sein muss. Die meisten Empfehlungen lassen sich auch auf Firmen übertragen. So verlangt das Dokument eine "Trennung zwischen beruflicher und privater Nutzung". Allerdings wird empfohlen, dass etwa ein Soldat in Kommentaren deutlich macht, dass er seine eigene Meinung vertritt. Jeder sollte sich auch seiner Eigenverantwortung bewusst sein, denn einmal publizierte Fehler lassen sich nicht einfach aus dem Internet löschen.

Etwas weiter geht die Empfehlung, die Familienangehörigen ebenfalls um einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien zu bitten. Zudem wird verlangt, dass die Angehörigen der Bundeswehr und des BMVg transparent und ehrlich sind. Sollte etwa eine Korrektur eines Beitrages notwendig sein, sollte diese auch als solche erkenntlich gemacht werden. Denn: "Angehörige des BMVg und der Bundeswehr in sozialen Medien [...] treten [...] auch als Botschafter auf", sofern sie in sozialen Medien als solche zu erkennen sind. Wer einen Fehler macht, sollte diesen offen eingestehen, denn im Internet gemachte Aussagen sind überprüfbar, so der Presse und Informationsstab.

Offenheit und Transparenz bedeutet aber auch, dass sich die Nutzer sozialer Medien im Rahmen der Gesetze bewegen müssen: "Kurz: Die Freiheit der Meinungsäußerung findet ihre Grenzen in den allgemeinen Gesetzen", und natürlich dürfen vertrauliche Informationen nicht frei zugänglich gemacht werden. Auch das gilt für Familienangehörige.

Des Weiteren empfiehlt der Presse- und Informationsstab einen respektvollen Umgang im Netz: "die Regeln des Anstands [sind] zu beachten". Provokationen oder Beleidigungen sollten vermieden werden. Der Nutzer soll überlegt schreiben, denn einmal gemachte Aussagen lassen sich nicht mehr zurücknehmen.

Aber allzu Ernst sollen soziale Medien auch nicht genommen werden: "Treten Sie in sozialen Netzwerken immer souverän auf, also mit Charme, klar und verbindlich, wenn möglich auch mit Humor."


eye home zur Startseite
slashwalker 18. Mai 2012

Du hast als Soldat keine eigene Meinung ;)

Der braune Lurch 17. Mai 2012

Bei mir war dieser Leitfaden bisher gar nicht angekommen! Hat den jemand im Dienste des...

Threat-Anzeiger 16. Mai 2012

das fressenbuch gabs vor 10 jahren überhaupt noch nicht.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DERMALOG Identification Systems GmbH, Hamburg
  2. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  3. Bosch Energy and Building Solutions GmbH, Stuttgart-Weilimdorf
  4. Bühler Motor GmbH, Nürnberg


Anzeige
Top-Angebote
  1. 219,90€ + 7,98€ Versand (Vergleichspreis 269€)
  2. ab 179,99€
  3. 499€ + 4,99€ Versand oder Abholung im Markt

Folgen Sie uns
       


  1. Fifa 18 im Test

    Kick mit mehr Taktik und mehr Story

  2. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  3. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  4. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung durch Google-Bildersuche

  5. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  6. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  7. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  8. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  9. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  10. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: Nicht mal auf Macs..

    mfreier | 00:58

  2. Geht's nur mir so oder is dieses mal das Klima...

    ManMashine | 00:45

  3. Und 12% wollen einen unbezahlbaren?

    arthurdont | 00:43

  4. Re: Speedtest Geschummel - Nicht repräsentativ

    ML82 | 00:37

  5. Re: Bandbreite allein ist ein schlechter...

    ML82 | 00:30


  1. 18:13

  2. 17:49

  3. 17:39

  4. 17:16

  5. 17:11

  6. 16:49

  7. 16:17

  8. 16:01


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel