3. Schnittstellen zwischen VR-Spielen und Facebook werden so schnell nicht auftauchen

VR-Spiele werden also weiter entwickelt. Aber was sollen sie mit dem sozialen Netzwerk anfangen? Facebook ist mit Spielen groß geworden. Aber Facebook ist keine Spielefirma. Und in der Vergangenheit hat der Konzern Missmut geweckt, wann immer es um Monetarisierung ging. Werbung in der Timeline? Betteln um Nutzerdaten? Solche Manöver verbinden viele Nutzer mit dem Konzern. Auf die Frage, wie VR-Spiele mit sozialer Komponente aussehen sollen, kommt auf Anhieb wenig Feedback aus der Entwicklerszene. Soziale Features im Spiel? "Nur wenn es die Erfahrung insgesamt besser macht", betont etwa Cloudhead Games und das klingt vor allem nach Abwiegeln: The Gallery wird als Singleplayerspiel die Immersion nicht am Levelende mit einem "Gefällt mir"-Button zerstören.

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Populär ist das Rift bis jetzt vor allem als Spieleplattform. Geführt wird die gekaufte Firma immer noch von denselben Menschen. Diese VR-Enthusiasten verstehen den kritischen Wert guter Nutzererfahrungen, vor allem zum Start des Rifts. VR muss skeptische Menschen auf Anhieb begeistern, sonst wird sie wieder floppen. Palmer Lucky wird nicht müde zu betonen, dass sich die Roadmap für das Rift vorerst nicht geändert habe; dass im Zweifelsfall alles besser und schneller funktionieren werde. Kaum vorstellbar, dass dieses Team von Facebook diktierte soziale Features oder Werbung auf das Rift bringen wird - zumindest nicht in naher Zukunft, nicht innerhalb von Spielen.

Die besten VR-Spiele sind einsam. Den besten Eindruck hinterlassen bis jetzt eher langsame, immersive Erfahrungen aus der Ego-Perspektive. Viele Multiplayerspiele, wie wir sie heute kennen, funktionieren nicht gut mit VR; gerade auch hektische, schnelle Multiplayershooter verursachen die berüchtigte VR-Sickness. Cockpitspiele wie EVE Valkyrie oder Project CARS mögen eine Ausnahme darstellen - warum nicht am Ende einer Runde erfahren, welche Freunde schneller oder tödlicher waren? Aber die meisten Spiele, mit denen das Rift sich zum Anfang einen Namen machen wird, vertragen sich nicht mit Facebook. Nach den ersten Signalen von Zuckerberg darf man zumindest hoffen, dass diese Spiele auch unbehelligt erscheinen dürfen.

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 2. Der Riss in der Entwicklerszene bleibt4. VR-Anwendungen abseits von Spielen passen zu Facebook und werden noch wichtiger 
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M.Kessel 21. Apr 2014

Die Shitstürme haben aber auch eine realen Grund. Failbook hat bewiesen, das sie die...

M.Kessel 21. Apr 2014

Für mich ist diese Hardware damit gestorben. Es geht vielen anderen Spielern wie mir...

schueppi 16. Apr 2014

Also auf dem Mun bin ich leider zerschellt... Der kam schnell näher... ^^

Astarioth 15. Apr 2014

... also macht schneller :-) Der Rasenmähermann wird Wirklichkeit ! Was will man mehr ?



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