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Facebook und Nacktheit: Keine nackten flämischen Meister bei Facebook

Facebook ist strikt, wenn es um Nacktheit geht - auch bei Gemälden berühmter Künstler. Belgische Museen würden gerne mit Werken von Rubens werben, ihnen werden die Bilder aber regelmäßig gelöscht. In einem Aufruf appellieren die Kuratoren nun an das soziale Netzwerk.

Artikel veröffentlicht am ,
In einem Video wollen die Museumsbetreiber zeigen, wie sich eine Nacktheitskontrolle im echten Leben auswirken würde.
In einem Video wollen die Museumsbetreiber zeigen, wie sich eine Nacktheitskontrolle im echten Leben auswirken würde. (Bild: Visit Flanders/Screenshot: Golem.de)

Mehrere belgische Museen aus der Region Flandern haben der Nachrichtenagentur AP zufolge einen Aufruf an das soziale Netzwerk Facebook gestartet. Grund ist der Umstand, dass die Museen auf ihren Facebook-Seiten viele Gemälde flämischer Maler nicht zeigen können, da die Bilder wegen der Regeln gegen Nacktheit gelöscht werden.

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"Uns ist aufgefallen, dass Facebook durchgehend Werke unseres geliebten Peter Paul Rubens ablehnt", schreiben die Museumssprecher in einem Schreiben an Mark Zuckerberg. "Die nackten Brüste und Hinterteile werden als unpassend angesehen."

Ein Fünftel der geposteten Bilder wird von Facebook gelöscht

Laut den Betreibern sollen 20 Prozent der Bilder von Facebook abgelehnt worden sein. Laut AP verstehe Facebook das Problem, beruft sich bezüglich der Löschungen aber auf seine Regeln bezüglich Werbung. Diese darf keine Nacktheit zeigen, auch wenn es sich um ein Gemälde handele.

Die belgischen Offiziellen wollen erreichen, dass Facebook zwischen genereller Nacktheit und Kunst unterscheidet. Zu ihrem Schreiben haben die Kuratoren ein Video bei Facebook veröffentlicht. In diesem werden Museumsbesucher gebeten, sich anstelle von nackten Klassikern andere Bilder anzuschauen.

Beide Parteien haben sich auf ein Treffen geeinigt, in dem das Problem diskutiert werden soll. Das soziale Netzwerk soll AP mitgeteilt haben, dass es im Rahmen eines länger anhaltenden Prozesses untersucht, inwieweit es Museen ermöglicht werden könne, ihre berühmten Bilder zu zeigen.

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Clown 31. Jul 2018

Stimmt, das ist noch besser :D

Kein Kostverächter 31. Jul 2018

Und was ist an Nacktheit an sich jetzt obszön? Obszönität entsteht aus dem Kontext.

Eheran 31. Jul 2018

Ja, absolut. Nur dein Vergleich ist für die Katz. Denn Fliegen will niemand erreichen...

mac4ever 31. Jul 2018

Vom Puritanertum zur politischen Korrektheit. Das nenne ich mal einen echten...

Peter Brülls 31. Jul 2018

Nein. So etwas wie Golem, Spiegel, etc ist zwar werbefinanziert, aber ist kein Selbstzweck.


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