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Facebook und Co.: Weniger personalisierte Werbung für EU-Nutzer bei Meta-Apps

Nutzer von Facebook und Instagram sollen in der EU bald mehr Kontrolle über ihre Daten bekommen. Der Druck hat sich gelohnt.
/ Tobias Költzsch , dpa
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Meta reagiert auf Maßnahmen der EU (Bild: NICOLAS TUCAT/AFP via Getty Images)
Meta reagiert auf Maßnahmen der EU Bild: NICOLAS TUCAT/AFP via Getty Images

Meta will Nutzern nach Druck der EU-Kommission künftig mehr Möglichkeiten gegen personalisierte Werbung geben. Der Konzern wolle die Wahl zwischen zwei Optionen lassen, hat die EU-Kommission mitgeteilt(öffnet im neuen Fenster) .

Man soll entscheiden können, ob mehr oder weniger Daten weitergegeben und diese somit für mehr oder weniger personalisierte Werbung genutzt werden dürfen. "Meta wird Nutzern in der EU diese neuen Optionen im Januar 2026 vorstellen" , heißt es.

Im April 2025 sprach die EU-Kommission eine Strafe von 200 Millionen Euro gegen Meta aus . Nach deren Auffassung hatte man Nutzern nicht ausreichend Möglichkeit gegeben, sich für die Verwendung von weniger persönlichen Daten zu entscheiden.

Metas Verstoß gegen DMA

Damit bestand ein Verstoß gegen EU-Digitalrecht. Die Kommission hätte eine höhere Strafe verhängen können – möglich waren 164,5 Milliarden US-Dollar. US-Präsident Donald Trump warnte jedoch vor Konsequenzen bei einer Bestrafung US-amerikanischer Tech-Konzerne .

Die Kommission teilte nun mit, es seien großartige Neuigkeiten für Verbraucher in der EU, dass Meta zugesagt habe, mehr Möglichkeiten bei Facebook und Instagram anzubieten, bei denen weniger personalisierte Werbung angezeigt werde. Nach der Umsetzung im Januar 2026 werde man die Maßnahmen prüfen, da das Verfahren durch Metas Ankündigung noch nicht abgeschlossen sei.


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