• IT-Karriere:
  • Services:

Facebook und Co.: Patentklage wegen kostenpflichtiger Erweiterungen

Die Firma Gametek will ein Patent zu kostenpflichtigen Spielerweiterungen geltend machen und verklagt deshalb unter anderem Zynga und Electronic Arts, aber auch Anbieter sozialer Netzwerke, etwa Facebook.

Artikel veröffentlicht am ,
Gametek verklagt etliche Spielehersteller wegen ein Patens zu kostenpflichtigen Erweiterungen.
Gametek verklagt etliche Spielehersteller wegen ein Patens zu kostenpflichtigen Erweiterungen. (Bild: US-Patentamt)

Eine Firma aus Newport Beach in Kalifornien reichte eine Patentklage gegen zahlreiche Hersteller von Computerspielen und auch Facebook ein - insgesamt sind es 21 Firmen. Dabei geht es um das US-Patent 7076445, das Nutzern gegen Aufpreis Erweiterungen für Computerspiele zur Verfügung stellt. Der Kläger Gametek entwickelt selbst keine Spiele. In der Klage fordert Gametek die Hersteller auf, ihre Angebote permanent zu entfernen.

Stellenmarkt
  1. nox NachtExpress, Mannheim
  2. Ascom Deutschland GmbH, Berlin, Frankfurt am Main, Ratingen

Das Patent wurde Mitte 2000 eingereicht. Es beschreibt ein System und Methoden, die die Erstellung, Integration und das Anbieten von Vorteilen in einem Computerspiel implementieren, bei dem der Benutzer Erweiterungen kaufen muss. Außerdem beschreibt das Patent den Kauf weiterer Produkte oder Dienste über interaktive Werbung. Außerdem deckt das Patent die Onlinereservierung von Sitzplätzen ab. Aber auch Triviales wird durch das Patent beschrieben, etwa die Erstellung eines Kontos.

2006 wurde das Patent an die Einzelperson Shawn Cartwright erteilt und im Oktober 2011 an die Firma Theados Corporation übertragen, bevor es der gegenwärtige Kläger übernahm. Ein Spielentwickler mit dem Namen Gametek hatte bereits 1998 Konkurs angemeldet. Wer hinter der gegenwärtigen Firma mit dem gleichen Namen steckt, ist bislang unbekannt.

Auch wenn der Kläger sein Patent nach FRAND anbieten muss, dürfte eine erfolgreiche Klage dennoch Auswirkungen auf die Spielindustrie und Anbieter sozialer Medien haben, vor allem auf einzelne Entwickler oder kleinere Firmen. In Europa ist das Patent noch nicht eingereicht worden. Möglich wäre aber auch, dass das Patent durch Prior Art als nichtig erklärt wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)

Everesto 05. Mär 2012

Gametek und alle anderen Patent-Trolle gehören abgestraft, keine Frage, aber ein Satz im...

YoungManKlaus 05. Mär 2012

... wenn sie vom Patentinhaber auch aktiv genutzt werden. Quasi: wenn man ein Patent...

elgooG 05. Mär 2012

Ich hoffe dagegen, dass das Patent als gültig angesehen wird und damit dem Patentsystem...

Anonymer Nutzer 05. Mär 2012

kt

Anonymer Nutzer 05. Mär 2012

Kann man wirklich so unterschiedliche Dinge in einem Patent unterbringen? Verfahren...


Folgen Sie uns
       


Sony Alpha 1 - Fazit

Die Alpha 1 von Sony überzeugt in unserem Test.

Sony Alpha 1 - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /