Wie sich die US-Wahl über Social Media manipulieren lässt

Eine Möglichkeit der Einflussnahme bieten Social Bots, gefälschte Profile. Indem sie Beiträge liken oder selbst Inhalte posten, schaffen sie künstliche Aufmerksamkeit, die Trends verstärkt. Das wiederum täuscht die Algorithmen, die die vermeintlich gefragten Inhalte anschließend weiterverbreiten und echten Nutzern vorschlagen.

Stellenmarkt
  1. IT- Systemadministrator (m/w/d)
    Armaturenfabrik Franz Schneider GmbH + Co. KG, Nordheim
  2. IT-Administrator (m/w/d) für Kommunikations- und Kollaborationslösungen
    Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
Detailsuche

Auch Deep Fakes, manipulierte Videos, bereiten Experten zunehmend Sorgen. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz werden darin Gesichter getauscht und Menschen Worte in den Mund gelegt, die sie so nie gesagt haben. "48 Stunden oder 24 Stunden vor der Wahl könnte so ein Video erscheinen", sagt Hany Farid, Professor für digitale Forensik an der Universität Berkley im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk - und so kurz vor der Wahl einen verheerenden Schaden anrichten.

Für jede Plattform eine eigene Strategie

Die Parteien und Angreifer wissen ganz genau, wie sie die Klaviatur der sozialen Netzwerke zu spielen haben. Nicht nur sind die Methoden der Einflussnahme äußerst verschieden. Auch die sozialen Plattformen selbst sind es. "Eine gute Strategie wird versuchen, die einzelnen Plattformen passgenau einzubinden", sagt Data Science Experte Hegelich.

Twitter zum Beispiel eigne sich vor allem für Botschaften an die breite Masse. Facebook mit seinen Gruppen sei die wichtigste Plattform, um eine Online-Bewegung aufzubauen. Und über Tiktok wiederum könne man viele Erstwähler erreichen, die vermutlich noch nicht festgelegt seien.

Trump schließt exklusiven Deal mit Youtube

Golem Akademie
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Auch die Videoplattform Youtube etabliere sich immer mehr als Wahlkampftool. Erst kürzlich meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass US-Präsident Donald Trump einen exklusiven Deal in Millionenhöhe mit dem Video-Netzwerk abgeschlossen habe. Auf der Startseite sollen kurz vor den Wahlen nur noch Werbebotschaften von Donald Trump zu sehen sein. Bis zu 80 Millionen US-Amerikaner könnte er so pro Tag erreichen.

Deepfakes: The Coming Infocalypse

Doch nicht die Werbebotschaften selbst sind es, die Experten Sorgen machen. Vielmehr sind es sogenannte Cyber-Aktivisten, die auf Youtube versuchen, die Stimmung unter ihren Followern und Zuschauern anzuheizen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 US-Wahlkampf: Im Internet gibt es keine klaren RegelnAktivisten beeinflussen als Influencer die US-Wahl 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


SirAstral 29. Sep 2020

Nur zur Ergänzung: https://theintercept.com/2014/09/23/nobel-peace-prize-fact-day-syria...

SirAstral 29. Sep 2020

Was ist daran bescheuert? Mir war nicht bewusst, dass Merkel direkt vom Volk gewählt wird.

SirAstral 29. Sep 2020

Ich glaube es war "Rust" gemeint und nicht "Rost"

quasides 27. Sep 2020

das schlimmste ist dabei nicht was falsch oder aus dem kontext berichtet wird um ein...

FreiGeistler 25. Sep 2020

Naja, genau genommen, doch. Du meinst mit "Wissen" eigentlich "Verstehen", das was den...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Activision Blizzard
Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
Eine Analyse von Peter Steinlechner

Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
Artikel
  1. Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
    Corona-Warn-App
    Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

    Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

  2. Radeon RX 6500 XT im Test: Die Flaschenhals-Grafikkarte
    Radeon RX 6500 XT im Test
    Die Flaschenhals-Grafikkarte

    Knapp bemessen: Die Radeon RX 6500 XT taugt zwar für 1080p-Gaming, aber nur wenn bei den Grafikeinstellungen sehr genau hingeschaut wird.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. Energiespeicher: Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an
    Energiespeicher
    Große Druckluftspeicher locken Investorengelder an

    Hydrostor bietet eine langlebige Alternative zu Netzspeichern aus Akkus, die zumindest in den 2020er Jahren wirtschaftlich ist.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Samsung 16GB DDR5-4800 199€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /