Facebook: Smartphone-Hardware mit Ex-Apple-Mitarbeitern bis 2013
Ein Facebook-Smartphone aus eigener Entwicklung soll im Jahr 2013 auf den Markt gebracht werden, das berichtet das Blog der New York Times(öffnet im neuen Fenster) . Das Blog bezieht sich dabei auf unternehmensnahe Personen, die anonym bleiben wollten. Denen zufolge hat Facebook mehr als ein halbes Dutzend ehemalige Apple-Mitarbeiter rekrutiert. Diese haben sowohl im Hardware- als auch im Softwarebereich Kenntnis.
Bisherige und bis dato erfolglose Versuche von Facebook, den Smartphone-Markt zu erobern, sollen sich laut New York Times nicht so stark mit der Hardware beschäftigt haben. Es gab schon vorher Berichte über eine Zusammenarbeit zwischen HTC und Facebook, bei der sich HTC um die Hardware kümmern würde.
Mit den neuen Entwicklern im Hardwarebereich dürfte Facebook eher seine Vorstellungen umsetzen können. Mark Zuckerberg selbst soll sich nach technischen Details im Inneren von Smartphones erkundigt haben. Er soll fürchten, dass sich Facebook nur auf eine mobile App reduziert, wenn die Firma nicht selbst in den Smartphone-Markt einsteigt. Zudem ist zu erwarten, dass sich Facebook so eine zusätzliche Einnahmequelle sichert. Die Darstellung von Werbung auf einem Facebook-Phone würde sich anbieten.
Die notwendige Softwareinfrastruktur kauft sich Facebook anscheinend schon zusammen: So gibt es Gerüchte, dass Facebook den Browserhersteller Opera übernehmen will . Eine eigene Kamera-App ist auch schon fertig entwickelt worden. Zudem bekommt Facebook einen eigenen Appstore , dessen Infrastruktur sich auch für ein Smartphone anbieten würde. Sogar ein Rabattsystem samt entwickelter Hardware ist bereits auf Zuckerbergs Einkaufsliste gewesen.
Wie ein Facebook-Smartphone im Detail aussehen würde, wurde aber noch nicht in Erfahrung gebracht. Weder Details zur kommenden Hardware noch zum Betriebssystem sind bisher bekannt.
Facebook ist in letzter Zeit vor allem durch den misslungenen Börsengang aufgefallen . Die Facebook-Aktie liegt fast 20 Prozent unter dem Ausgabepreis.



