Abo
  • Services:

Facebook: Nutzer kritisieren Messenger-App

Die Zwangsumstellung auf die eigenständige Messenger-App wird für Facebook zum PR-Problem. Im App-Store hagelt es für die Anwendung derzeit schlechte Bewertungen.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder/
Facebook-Nutzer wehren sich gegen die Umstellung auf den Messenger mit schlechten Bewertungen.
Facebook-Nutzer wehren sich gegen die Umstellung auf den Messenger mit schlechten Bewertungen. (Bild: Brendan Smialowski/Afp/Getty Images)

Nutzer der mobilen Facebook-App strafen das Netzwerk für die Zwangsumstellung auf die eigenständige Messenger-Anwendung ab. In den App-Stores von Apple und Google erhält die App seit Tagen fast durchweg schlechte Bewertungen.

Stellenmarkt
  1. Heitmann IT GmbH, Hamburg
  2. BWI GmbH, Rheinbach

Schon im April 2014 hatte Facebook angekündigt, die Chat-Funktion in den Android- und iOS-Apps zu deaktivieren. In den vergangenen Tagen wurden Nutzer aufgefordert, die eigenständige Messenger-App zu installieren. Wer über Facebook mobil chatten will, muss den Messenger herunterladen. Eine Deadline verkündete das Netzwerk bislang nicht.

iOS-Version bekommt einen von fünf Sternen

Viele Nutzer beschweren sich jedoch schon jetzt. Sie fühlen sich von Facebook übergangen und genötigt, die App zu installieren, um mit ihren Kontakten kommunizieren zu können. In vielen Ländern erhält die Anwendung in Apples App-Store derzeit mit einem von fünf Sternen die schlechteste Bewertung. Fast 7000 Bewertungen sind bislang allein im US-Store aufgelaufen. In den Foren ist von einem "unnötigen App-Zwang" die Rede, an anderer Stelle heißt es schlicht: "Die App ist vollkommener Müll."

Zwar wird die Android-Version anders als die iOS-Variante derzeit mit vier von fünf Sternen bewertet. Allerdings fließen dort alle Bewertungen seit dem Start 2011 ein. In den Foren machen sich Nutzer dagegen auch bei Android Luft. Bereits im vergangenen Jahr hatten viele Android-Nutzer zu weitreichende Zugriffsrechte des Messengers auf ihre Daten beklagt. Die App hat standardmäßig Zugriff auf die Kontakte, den Standort, Kurznachrichten, Kamera und Mikrofon. Nach der Installation synchronisiert sich Messenger zunächst mit dem Adressbuch auf dem Smartphone. Die Zugriffsrechte gleichen allerdings denen von Apps wie SnapChat. Die iOS-Version fragt im Gegensatz zur Android-Variante bei jedem Schritt um Erlaubnis.

Facebook argumentiert, die eigenständige App, die seit 2011 existiert, sei schneller und vielseitiger als die integrierte Chat-Funktion der eigentlichen Facebook-Anwendung.

Der Zwang zu der Umstellung auf die Messenger-Anwendung lässt sich jedoch einfach umgehen, indem statt der mobilen Facebook-App das soziale Netzwerk einfach im Browser des Smartphones genutzt wird.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  3. 53,99€ statt 69,99€

nomnomnom 13. Aug 2014

Schwachsinn, zugriffe auf die Kontakte, GPS, Kalender, Fotos und Mikrofon muss der User...

Lemo 13. Aug 2014

Eigentlich müssen wir gar nicht die Probleme erörtern. Die Frage ist vielmehr? Wieso zum...

annoxoli 12. Aug 2014

*App *hust*

Lala Satalin... 11. Aug 2014

Oder einfach einen von den gefühlt hundert verschiedenen XMPP-Clients.

TC 11. Aug 2014

kein Facebook Thema ohne Anti Facebook Post!


Folgen Sie uns
       


Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1)

Im ersten Teil unseres Livestreams zu Pathfinder Kingmaker ergründen wir das Regelsystem, erschaffen Goleria Golerta und verteidigen unsere Burg.

Pathfinder Kingmaker - Golem.de live (Teil 1) Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Probefahrt mit Tesla Model 3: Wie auf Schienen übers Golden Gate
    Probefahrt mit Tesla Model 3
    Wie auf Schienen übers Golden Gate

    Die Produktion des Tesla Model 3 für den europäischen Markt wird gerade vorbereitet. Golem.de hat einen Tag in und um San Francisco getestet, was Käufer von dem Elektroauto erwarten können.
    Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

    1. 1.000 Autos pro Tag Tesla baut das hunderttausendste Model 3
    2. Goodwood Festival of Speed Tesla bringt Model 3 erstmals offiziell nach Europa
    3. Elektroauto Produktionsziel des Tesla Model 3 erreicht

      •  /