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Facebook: Meta plant zweite Runde von Massenentlassungen

Laut Insidern wird in der kommenden Woche die erste Welle angekündigt. Es dürfte wieder über 11.000 Beschäftigte bei Meta treffen.
/ Achim Sawall
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Firmensitz von Meta (Bild: JOSH EDELSON/AFP via Getty Images)
Firmensitz von Meta Bild: JOSH EDELSON/AFP via Getty Images

Meta Platforms plant weitere Massenentlassungen, die in den kommenden Monaten in mehreren Runden angekündigt werden. Das hat das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) von mit dem Unternehmen vertrauten Personen erfahren. Der Stellenabbau wird in der gleichen Größenordnung wie die Kürzung der Belegschaft um 13 Prozent im vergangenen Jahr liegen.

Die neuen Kürzungen, deren erste Welle voraussichtlich nächste Woche angekündigt wird, dürften nicht-technische Positionen besonders hart treffen, sagten die Quellen. Es wird auch erwartet, dass das Unternehmen einige Projekte und Teams schließen wird.

Finanzchefin hat weiteren Stellenabbau schon angekündigt

Meta kündigte im November 2022 an , mehr als 11.000 Beschäftigte oder 13 Prozent der Belegschaft abzubauen, und leitete damit die erste umfassende Umstrukturierung in der Konzerngeschichte ein.

Meta Platforms gab in einer Runde von Leistungsbeurteilungen Tausenden von Beschäftigten unterdurchschnittliche Bewertungen, ein Signal dafür, dass weitere Stellenstreichungen bevorstehen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . Zuckerberg hatte erklärt, dass 2023 ein "Jahr der Effizienz" sein würde.

"Wir schauen uns weiterhin das gesamte Unternehmen an, sowohl die App-Produktfamilie als auch Reality Labs, und bewerten, ob wir unsere Ressourcen wirklich mit der größten Wirkung einsetzen" , sagte Susan Li, Chief Financial Officer von Meta, am 9. März 2023 auf der Morgan Stanley 2023 Technology, einer Medien- und Telekommunikationskonferenz.

"Dies wird dazu führen, dass wir einige schwierige Entscheidungen treffen, Projekte an einigen Stellen einzustellen und Ressourcen von einigen Teams wegzuverlagern."

Im vorigen Jahr hatten Meta-Führungskräfte angedeutet, dass Low-Performer nicht im Unternehmen bleiben würden. "Realistisch gesehen gibt es wahrscheinlich eine Menge Leute im Unternehmen, die nicht hier sein sollten" , sagte Zuckerberg im Juni 2022.


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