Facebook: Meta arbeitet mit Mobilfunkbetreibern am Metaverse

Man könne das Metaverse nicht alleine bauen, beteuert Meta (Facebook). Dafür seien Partnerschaften mit den Netzbetreibern entscheidend.

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Meta-Manager Jean Paul Chaib holt das Metaverse nach Dresden.
Meta-Manager Jean Paul Chaib holt das Metaverse nach Dresden. (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Meta hat auf einem Telekommunikationskongress seine Vorstellungen zu Partnerschaften zum Metaverse konkretisiert. "Das Metaverse ist das nächste Internet", sagte Jean Paul Chaib, EMEA-Director für Connectivity Partnerships bei Meta am 21. Juni 2022 auf der Connect Conference in Dresden. Er arbeite mit Netzbetreibern an "Vorhaben zum gegenseitigen Vorteil", erklärte Chaib.

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Mit dem Metaverse will der US-Konzern eine virtuelle Welt erbauen, in die man sich mit einem Avatar und VR-Brille einloggt. Im Jahr 2019 startete Facebook eine soziale Virtual-Reality-Welt mit dem Titel Facebook Horizon, die im Jahr 2021 in Meta Platforms umbenannt wurde.

"Wir arbeiten mit Netzwerkpartnern, um Flaschenhälse zu finden und Erweiterungen und Verbesserungen zu erarbeiten. Wenn jemand in einem Wi-Fi ist, ist es wichtig zu wissen, ob dies an einer DSL oder Glasfaserleitung hängt", erklärte Chaib. Das Backhaul dahinter sei wichtig, um den Grund für eine niedrigere Performance zu erkennen. Das sei ein Ziel der Network Readiness Initiative von Meta. In Spanien arbeite Meta hierzu mit Telefónica zusammen und stelle ein Innovation Lab für Hardware und Software zur Verfügung. "Wir hoffen, dass die Gigabit-Anwendungsszenarien die Branche nach vorne bringen", sagte Chaib. Doch vieles, was Meta an Technologie für Netzbetreiber zu bieten hat, ist noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium. In einem Fall hatte die Deutsche Telekom eine Technik von Facebook als Virtual Fiber getestet, aber erkannt, dass damit kein Produkt für den Endkundenmarkt entwickelt werden könne.

Das Metaverse bleibt erst einmal zuhause

In den nächsten zwei bis drei Jahren seien die Anwendungsszenarien für das Metaverse meist indoor, "darum geht es immer um Wi-Fi bei der Optimierung", sagte Chaib. Man setze auf die Standards Wi-Fi 6 und Wi-Fi 7 mit FTTH als Anbindung.

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Meta arbeite mit wichtigen Branchenorganisationen wie der 3GPP für das Metaverse zusammen. "Wir wollen das Metaverse nicht alleine errichten", erklärte er. Die Telekommunikationsbranche sei "dabei wie ein Zwilling für Meta", denn ohne die richtige Konnektivität sei auch das beste Anwendungsszenario nutzlos.

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