Facebook: Mark Zuckerberg verkauft milliardenschweres Aktienpaket

Mark Zuckerberg will 41,4 Millionen Facebook-Anteilsscheine im Wert von rund 2,3 Milliarden US-Dollar verkaufen. Der Facebook-Gründer wird dadurch aber kaum an Einfluss verlieren.

Artikel veröffentlicht am , Lars Sobiraj
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg (Bild: Kevork Djansezian/Getty Images)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg trennt sich von Anteilsscheinen im Wert von rund 2,3 Milliarden US-Dollar. Mit dem Erlös will er Steuerschulden begleichen. Sein Anteil an den Stimmrechten des sozialen Netzwerks sinkt dadurch lediglich von 58,8 auf 56,1 Prozent.

Stellenmarkt
  1. Consultant Communication (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg
  2. System Engineer Network Design & Operations*
    SCHOTT AG, Mainz
Detailsuche

Facebook bietet zudem im Rahmen einer Kapitalerhöhung 27 Millionen Aktien an. Die Erlöse sollen vor allem für die Aufstockung des Betriebskapitals und allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden. Nur ein Teil des Erlöses soll für den Erwerb von ergänzenden Unternehmen, Technologien oder anderen Vermögenswerten eingesetzt werden. Im November scheiterte eine Übernahme der Sexting-App Snapchat für 3 Milliarden US-Dollar.

Investor Marc Andreessen wird 1,65 Millionen Anteilsscheine veräußern. Der Zeitpunkt des Verkaufs ist günstig gewählt. Die Enttäuschung vieler Anleger nach dem Börsenstart von Facebook war sehr groß. Nachdem sich der Kurs der Facebook-Aktie innerhalb der letzten 12 Monate mehr als verdoppelt hat, werden nun insgesamt 70 Millionen neue Aktien an den Markt gebracht.

Am gestrigen Mittwoch erreichte das Papier zeitweise ein neues Allzeithoch mit über 50 Dollar. Nach der Ankündigung des Unternehmens brach der Kurs hingegen kurzfristig ein. Als Grund für die positive Entwicklung wird das stetig verbesserte Werbegeschäft im Bereich mobiler Apps angesehen. Im jüngsten Quartalsbericht wurde der Anteil der Werbeeinnahmen auf mobilen Geräten auf 41 Prozent beziffert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro

Die Bundesregierung hat für die Corona-Warn-App bisher mehr als 130 Millionen Euro ausgegeben. Derzeit gibt es besonders viele rote Warnungen.

Corona-Warn-App: Jede geteilte Warnung kostete 100 Euro
Artikel
  1. Activision Blizzard: Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?
    Activision Blizzard
    Was passiert mit Call of Duty, Diablo und Xbox Game Pass?

    Playstation als Verlierer und Exklusivspiele für den Xbox Game Pass: Golem.de über die bislang größte Übernahme durch Microsoft.
    Eine Analyse von Peter Steinlechner

  2. Dice: Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt
    Dice
    Update-Roadmap für Battlefield 2042 vorgestellt

    Ob das reicht? Das Entwicklerstudio Dice hat seine Pläne für Battlefield 2042 vorgestellt. Der Shooter hat extrem niedrige Spielerzahlen.

  3. Glasfaser in Freiburg: Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter
    Glasfaser in Freiburg
    Telekom kommt wegen wirrer Auflagen nicht weiter

    Um Bauwurzeln zu schonen, sollte die Telekom in Freiburg Glasfaser im Zickzack ausbauen. Das dortige Tiefbauamt lehnte den Plan des Gartenbauamtes aber ab.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG OLED 55" 120Hz 999€ • MindStar (u.a. NZXT WaKü 129€, GTX 1660 499€) • Seagate Firecuda 530 1TB inkl. Kühlkörper + 20€ PSN-Guthaben 189,90€ • HP Omen Gaming-Stuhl 319€ • Sony Pulse 3D Wireless PS5 Headset 79,99€ • Huawei MateBook 16,1" 16GB 512GB SSD 709€ [Werbung]
    •  /