• IT-Karriere:
  • Services:

Facebook: Live vom Katzengeburtstag

Die berühmt-berüchtigten Katzenbilder auf Facebook stehen womöglich vor der Ablösung: Ab sofort können iOS-Nutzer mit der Kamera ihres iPhones auch Livevideo übertragen. Das klingt spannend - eröffnet aber auch neue Möglichkeiten des Missbrauchs.

Artikel veröffentlicht am ,
Bild einer Katzenausstellung
Bild einer Katzenausstellung (Bild: Vyacheslav Oseledko/AFP/Getty Images)

Facebook bietet seinen Mitgliedern in den USA ab sofort die Möglichkeit, mit der Kamera eines iPhones aufgenommene Livestreams in der Timeline anzuzeigen. Sowohl Privatpersonen als auch öffentliche Personen und Einrichtungen mit verifizierten Seiten sollen auf diese Art Katzengeburtstage, Fußballspiele, Ufo-Sichtungen oder Sonstiges übertragen können.

Stellenmarkt
  1. ECR Services GmbH, München
  2. über duerenhoff GmbH, Baden-Württemberg

Mitglieder aus anderen Ländern sollen die Option in den kommenden Wochen erhalten, so Facebook in seinem Blog. Ob das auch in Deutschland so sein wird, ist unklar: Hierzulande ist laut dem Rundfunkstaatsvertrag für Livestreams mit mehr als 500 Zuschauern eine Sendelizenz nötig. Nutzer mit Android-Smartphones bekommen die Möglichkeit zu einem noch nicht bekannten Zeitpunkt. In den USA hatte Facebook die Liveübertragungen seit Dezember 2015 ausprobiert.

Streams per Smartphone sind eigentlich nichts Neues - unter anderem über die Twitter-Tochter Periscope ist das Senden in Echtzeit seit März 2015 möglich. Mit Facebook steht die Möglichkeit aber auf einen Schlag erstmals einer riesigen Anzahl von Menschen ohne zusätzlichen Aufwand zur Verfügung. Nutzer müssen beim Erstellen eines Beitrags einfach die entsprechende Live-Schaltfläche antippen. Ein Livestream darf bis zu 30 Minuten lang sein; anschließend wird er in der Timeline gespeichert oder gelöscht.

Angesichts der aktuellen Probleme mit Hasskommentaren ist es verwunderlich, dass sich Facebook bislang gar nicht dazu geäußert hat, wie Missbrauch verhindert werden soll. Schließlich sind neben Familienfesten und Katzengeburtstagen auch live ausgestrahlte Terroranschläge oder Pornos denkbar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Tales of Vesperia: Definitive Edition für 16,99€, Dragon's Dogma: Dark Arisen für 5...
  2. 66€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Panzer Corps 2 - Field Marshal Edition für 44,99€, PSN Card 25 Euro für 21,99€, WoW...

nomnomnom 01. Feb 2016

Warum ist Twitch kein Livestreaming? Ich würde es sehr wohl als "live" bezeichnen.

derKlaus 30. Jan 2016

Hat eigentlich nix mit Schubladen zu tun. Man kann halt alles zu irgendwas...

derKlaus 30. Jan 2016

Ich denke, das bezieht sich eher auf Bequemlichkeit als Dummheit. Sobald was Arbeit...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer)

Das Makerphone ist ein Handy zum Zusammenbauen. Kinder wie auch Erwachsene können so die Funktionsweise eines Mobiltelefons nachvollziehen.

Golem.de baut das Makerphone zusammen (Zeitraffer) Video aufrufen
Homeschooling-Report: Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen
Homeschooling-Report
Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

Lösungen von Open Source bis kommerzielle Lernsoftware, HPI-Cloud und Lernraum setzen Schulen derzeit um, um ihre Schüler mit Aufgaben zu versorgen - und das praktisch aus dem Stand. Wie läuft's?
Ein Bericht von Stefan Krempl

  1. Kinder und Technik Elfjährige CEO will eine Milliarde Kinder das Coden lehren
  2. IT an Schulen Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
  3. Mädchen und IT Fehler im System

Next-Gen: Welche neue Konsole darf's denn sein?
Next-Gen
Welche neue Konsole darf's denn sein?

Playstation 5 oder Xbox Series X: Welche Konsole besser wird, wissen wir auch noch nicht. Grundüberlegungen zur Hardware und den Ökosystemen.
Ein IMHO von Peter Steinlechner

  1. Elektroschrott Kauft keine kleinen Konsolen!
  2. IMHO Porsche prescht beim Preis übers Ziel hinaus

IT-Chefs aus Indien: Mehr als nur ein Klischee
IT-Chefs aus Indien
Mehr als nur ein Klischee

In den Vorstandsetagen großer Tech-Unternehmen sind Inder allgegenwärtig. Der Stereotyp des IT-Experten aus Südasien prägt die US-Popkultur. Doch hinter dem Erfolg indischstämmiger Digitalunternehmer steckt viel mehr.
Ein Bericht von Jörg Wimalasena

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden

    •  /