Abo
  • Services:
Anzeige
Wer den Like-Button einsetzt, sollte dies künftig erklären.
Wer den Like-Button einsetzt, sollte dies künftig erklären. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Facebook: Landgericht likt den Datenschutz

Wer den Like-Button einsetzt, sollte dies künftig erklären.
Wer den Like-Button einsetzt, sollte dies künftig erklären. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Sieg für Verbraucherschützer: Wer Facebooks Like-Button auf seiner Website integriert, muss seinen Besuchern erklären, dass Facebook darüber Nutzerdaten sammelt.

Es ist ein Warnsignal an viele deutsche Unternehmen, die Facebooks Gefällt-mir-Button auf ihren Websites einbinden: In einer Klage wegen des Buttons und seiner Tracking-Funktion hat das Landgericht Düsseldorf der Verbraucherzentrale NRW weitgehend recht gegeben. Diese hatte gegen den Bekleidungshändler Peek & Cloppenburg geklagt, weil über den Like-Button, der genau genommen ein Plugin ist, Daten über das Surfverhalten des Kunden schon beim einfachen Aufrufen einer Seite an Facebook weitergeleitet werden.

Anzeige

Unternehmen müssten die Besucher ihrer Websites über die Weitergabe von Daten aufklären, erklärte das Gericht am Mittwoch und unterstützte damit die Ansicht der Verbraucherschützer. Die Integration des Like-Buttons verletze Datenschutzvorschriften, weil dadurch unter anderem die IP-Adresse des Nutzers ohne ausdrückliche Zustimmung an Facebook weitergeleitet werde, hieß es in der Begründung des Urteils.

"Keiner weiß, was Facebook mit den Daten macht"

"Keiner weiß, was Facebook mit den Daten macht", sagte Rechtsanwältin Sabine Petri von der Verbraucherzentrale. Sie sei zufrieden mit dem Urteil. Unternehmen könnten sich nicht einfach aus der Verantwortung ziehen, indem sie auf Facebook verwiesen.

Bei Peek & Cloppenburg ging es um die Website Fashion ID (Az. 12O 151/15). Mittlerweile muss der Nutzer dort Social-Media-Dienste explizit aktivieren und stimmt damit zu, "dass Daten an die Betreiber der sozialen Netzwerke übertragen werden". Insgesamt hatte die Verbraucherzentrale NRW sechs Unternehmen wegen des Like-Buttons abgemahnt.

Ein Facebook-Sprecher teilte mit: "In diesem Fall ging es um eine einzelne Website und darum, wie die Betreiber in der Vergangenheit das Einverständnis ihrer Nutzer eingeholt haben. Soweit wir wissen, wurde die betreffende Website seitdem aktualisiert. Es ist normal für Seitenbetreiber, mehrere Drittanbieter-Dienste einzubinden, der Like-Button ist nur einer davon." Der Button sei "ein akzeptierter, legaler und wichtiger Teil des Internets, und dieses Urteil ändert daran nichts."


eye home zur Startseite
Eased 10. Mär 2016

Und welchen Sinn ergibt es, für ein Wort im Präsens die englische Vergangenheitsform zu...

ich_3333 10. Mär 2016

Durch Konsumenten-Tracking und andere Instrumente, die immer besser und schneller werden...

wojtek 10. Mär 2016

Logischerweise müsste man egal ob es ein facebook likebutton ist,ein bild von einer...

crazypsycho 10. Mär 2016

Nicht aber bei Trackern oder Werbung. Die Funktionieren genauso wie der Like-Button.

crazypsycho 10. Mär 2016

Im Gegensatz zu den Cookies dürfen die Tracker und Werbung (sind ja auch Tracker) aber...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Abstatt
  2. GK Software AG, Schöneck/Vogtland, Berlin
  3. BG-Phoenics GmbH, Hannover
  4. STAHLGRUBER GmbH, Poing, Raum München


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 1,49€
  3. 59,99€/69,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: Forken

    sniner | 17:34

  2. Re: 1400W... für welche Hardware?

    Ach | 17:33

  3. Re: Horizon zero dawn

    HierIch | 17:32

  4. Re: Mal ne dumme Gegenfrage:

    DetlevCM | 17:31

  5. O2 gibt unzulässige Forderung an Inkasso ab

    Trade Mark | 17:28


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel