Abo
  • Services:

Facebook: Hälfte der deutschen Nutzer verwendet die App nicht

Facebook sieht sich nicht als marktbeherrschend und halte sich an die deutschen Datenschutzgesetze. Das Bundeskartellamt habe ein fehlerhaftes Bild des sozialen Netzwerks.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook
Facebook (Bild: Dan Kitwood/Getty Images)

Facebook hat der Einschätzung im Facebook-Verfahren des Bundeskartellamts widersprochen. Yvonne Cunnane, Leiterin Datenschutz bei Facebook Irland erklärte: "Der vorläufige Bericht des Bundeskartellamts zeichnet ein fehlerhaftes Bild von Facebook. Obwohl Facebook in Deutschland beliebt ist, dominieren wir den deutschen Markt nicht. Wir sind lediglich ein Teil der Dienste, die Menschen in Deutschland nutzen, um miteinander zu interagieren."

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
  2. BWI GmbH, Berlin, Strausberg

Der Durchschnittsnutzer verwende sieben unterschiedliche Social-Media-Apps oder -Dienste - das sind doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren. Die Hälfte der deutschen Internetnutzer verwende Facebook nicht einmal zusätzlich zu anderen Apps, sondern nutze den Service überhaupt nicht. Einige Apps und Funktionen, die nicht erfolgreich waren, wurden eingestellt, darunter Slingshot, Paper und Rooms. Hohe Investitionen seien für die Video-Funktion nötig gewesen.

Cunnane erklärte: "Selbstverständlich befolgen wir die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), wenn diese im Mai 2018 in Kraft tritt, so wie wir seit vielen Jahren andere europäische Datenschutzgesetze befolgen. Wir werden in den kommenden Monaten zusätzliche Steuerungsmöglichkeiten einführen und Nutzer noch umfassender darüber informieren, wie wir ihre Privatsphäre und ihre Sicherheit gewährleisten." Facebook sei zuversichtlich, die vom Bundeskartellamt aufgeworfenen Fragen damit beantworten zu können.

Kartellamtschef Andreas Mundt hatte Facebook als marktbeherrschend und das Sammeln und Verwerten von Daten aus Drittquellen ist missbräuchlich bezeichnet. Missbräuchlich sei, dass das Unternehmen die Nutzung des sozialen Netzwerks davon abhängig mache, unbegrenzt jegliche Art von Nutzerdaten aus Drittquellen zu sammeln und mit dem Facebook-Konto zusammenzuführen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 294,00€ lieferbar
  2. ab 304,90€ lieferbar
  3. (u. a. Dark Souls 3 11,99€, Little Nightmares 5,50€)
  4. 999,00€

bonum 20. Dez 2017

kann man nicht mittels appguard diesen diensten das schnüffeln abgewöhnen und...

Azzuro 20. Dez 2017

Das ist schön. Willst du nicht noch sagen, dass du kein Fernseher besitzt oder zumindest...

schap23 20. Dez 2017

Irgendwie hat Facebook da was grundsätzlich mißverstanden. Der Markt sind die Leute, die...

asa (Golem.de) 20. Dez 2017

Na sicher von Facebook. Alle Zitate in der Nachricht sind von Yvonne Cunnane, Leiterin...


Folgen Sie uns
       


Dirt Rally 2.0 angespielt

In Köln konnten wir das nahezu fertige Dirt Rally 2.0 ausführlich anspielen und mit den Entwicklern reden.

Dirt Rally 2.0 angespielt Video aufrufen
Marsrover Opportunity: Mission erfolgreich abgeschlossen
Marsrover Opportunity
Mission erfolgreich abgeschlossen

15 Jahre nach der Landung auf dem Mars erklärt die Nasa das Ende der Mission des Marsrovers Opportunity. Ein Rückblick auf das Ende der Mission und die Messinstrumente, denen wir viele neue Erkenntnisse über den Mars zu verdanken haben.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mars Insight Nasa hofft auf Langeweile auf dem Mars
  2. Astronomie Flüssiges Wasser auf dem Mars war Messfehler
  3. Mars Die Nasa gibt den Rover nicht auf

Klimaschutz: Energieausweis für Nahrungsmittel
Klimaschutz
Energieausweis für Nahrungsmittel

Dänemark will ein Klimalabel für Lebensmittel. Es soll Auskunft über den CO2-Fußabdruck geben und dem Kunden Orientierung zu Ökofragen liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Standard Cognition Konkurrenz zu kassenlosen Amazon-Go-Supermärkten eröffnet
  2. Amazon-Go-Konkurrenz Microsoft arbeitet am kassenlosen Lebensmittel-Einkauf

Carsharing: Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken
Carsharing
Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

  1. Lobbyregister EU-Parlament verordnet sich mehr Transparenz
  2. Contract for the web Bundesregierung unterstützt Rechtsanspruch auf Internet
  3. Initiative D21 E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

    •  /