Abo
  • Services:

Börsengang: Facebook ist zum Börsenstart 104 Milliarden US-Dollar wert

38 US-Dollar wird eine Facebook-Aktie zum Börsenstart kosten, was einen rechnerischen Wert von 104 Milliarden US-Dollar für Facebook ergibt. Nie wurde ein US-Unternehmen zu seinem Börsendebut höher bewertet.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook kurz vor dem Börsengang
Facebook kurz vor dem Börsengang (Bild: Valentin Flauraud / Reuters)

Am heutigen Freitag geht Facebook an die Börse, die Aktien des Unternehmens werden dann an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelt. Der Ausgabekurs der Facebook-Aktie liegt bei 38 US-Dollar und damit an der oberen Grenze der zuletzt noch einmal erhöhten Preisspanne, die ursprünglich auf 25 bis 35 US-Dollar angesetzt war.

Stellenmarkt
  1. TeamBank, Nürnberg
  2. Bosch Gruppe, Stuttgart

Mit dem Börsengang sammelt Facebook demnach rund 18 Milliarden US-Dollar ein, wird doch nur ein kleiner Teil der Aktien verkauft. Der Börsenwert des Unternehmens liegt zum Zeitpunkt des Börsengangs bei rund 104 Milliarden US-Dollar. Nie zuvor war ein US-Unternehmen zu seinem Börsengang mehr wert. Zum Vergleich: Google wurde zum Börsengang im Jahr 2004 mit rund 23 Milliarden US-Dollar bewertet und hat heute einen Börsenwert von 203 Milliarden US-Dollar. Microsoft hat einen Börsenwert von knapp 250 Milliarden US-Dollar, der weltweit größte Computerhersteller HP liegt hingegen nur bei rund 43 Milliarden US-Dollar und Amazon mit rund 98 Milliarden US-Doller Börsenwert liegt knapp hinter Facebook.

Dabei sind Facebooks Umsatz und Gewinn vergleichsweise gering: 2011 erzielte Facebook einen Umsatz von 3,7 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 1 Milliarde US-Dollar. Es sind vor allem die große Zahl an aktiven Nutzern von derzeit rund 901 Millionen und die Aussicht, mit dem Wissen, das Facebook über diese Nutzer ansammelt, in Zukunft viel Geld verdienen zu können, die zu der hohen Bewertung führen.

So ist Google an der Börse nur etwa doppelt so viel wert wie Facebook, erzielte aber 2011 einen Umsatz von 37 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,7 Milliarden US-Dollar. Das ist in etwa das Zehnfache dessen, was Facebook erzielt hat.

Den Schlüssel dafür hat Facebook bislang aber noch nicht gefunden. Die Werbung auf Facebook funktioniert diversen Berichten zufolge vergleichsweise schlecht. General Motors, einer der größten Werbetreibenden in den USA, kündigte kurz vor Facebooks Börsengang an, keine Werbung mehr bei dem sozialen Netzwerk zu schalten. Die Anzeigen seien nicht effizient genug.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Outlander, House of Cards)
  2. 9,99€

ongaponga 18. Mai 2012

Börsenwert=!Kapital Wert Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber der Börsenwert ist...

San_Tropez 18. Mai 2012

Umsatz und Gewinn von Facebook zeigen etwas anderes: Trotz massiv viel Werbung auf der...

nicoledos 18. Mai 2012

gut, lass uns 4 Wochen bzw. 4 Jahren nochmal drüber reden. Dann wenn die vielfältig...

Rapmaster 3000 18. Mai 2012

Bei Myspace frag ich mich bis heute wie das überhaupt so erfolgreich werden konnte. Die...

kman 18. Mai 2012

Mit AdWords hat Google ein grundsolides Geschäftsmodell das funktioniert und massig Geld...


Folgen Sie uns
       


Huawei Matebook X Pro - Test

Das Matebook X Pro ist ein gutes 14-Zoll-Ultrabook mit sinnvollen Anschlüssen, guten Eingabegeräten sowie Intel-Quadcore und dedizierter Geforce-Grafik. Die eigenwillige Kamera aber gefällt nicht jedem.

Huawei Matebook X Pro - Test Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /