• IT-Karriere:
  • Services:

Facebook: Gewinn von Facebook ist "Wow"

Doppelter Profit und sechsfache Symbole: Das Werbegeschäft von Facebook wächst, vor allem auf mobilen Geräten. Mit weiteren Schaltflächen - zusätzlich zum "Like" - will das soziale Netzwerk demnächst noch attraktiver werden.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Neue Leiste mit Symbolen in der Android-App
Neue Leiste mit Symbolen in der Android-App (Bild: Facebook)

Schon seit Monaten experimentiert Facebook mit Erweiterungen für das Like-Symbol, nun ist die Entscheidung für fünf zusätzliche Schaltflächen offenbar gefallen, berichten US-Medien wie Bloomberg. Bei Tests mit Nutzern in Spanien und Irland haben sich Love, Haha, Wow, Sad und Angry durchgesetzt. Ein Yay hingegen war für eine zu große Anzahl von Menschen offenbar auf Anhieb nicht verständlich genug und wurde bei den Tests wieder gestrichen.

  • Das künftige Symbolangebot von Facebook (Bild: Facebook)
Das künftige Symbolangebot von Facebook (Bild: Facebook)
Stellenmarkt
  1. AUMA Riester GmbH & Co. KG, Müllheim
  2. MEIERHOFER AG, München, Passau, Berlin

Die neuen Symbole sollen in den kommenden Wochen das Like ergänzen. Auf Mobilgeräten müssen die Nutzer etwas länger auf die Gefällt-mir-Schaltfläche drücken, um dann alle sechs Emojis angezeigt zu bekommen.

Unterdessen lässt Werbung auf Smartphones bei dem sozialen Netzwerk die Kassen klingeln. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um fast 52 Prozent auf 5,84 Milliarden US-Dollar hoch. Den Gewinn konnte das weltgrößte Onlinenetzwerk mit 1,56 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppeln. Die Aktie schoss nachbörslich um mehr als zwölf Prozent hoch.

Facebook hatte Ende vergangenen Jahres gut 1,59 Milliarden aktive Nutzer weltweit - 46 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Nach wie vor greift gut eine Milliarde von ihnen täglich auf Facebook zu. Werbung macht fast das gesamte Geschäft von Facebook aus, zuletzt lag der Anteil bei 96,5 Prozent. Die Bedeutung von Einnahmen aus Spielen und anderen Diensten sank noch weiter.

Facebook lebt vom Smartphone

Dabei spielen Smartphones eine herausragende Rolle. Gut die Hälfte der Mitglieder greift auf Facebook ausschließlich von mobilen Geräten zu und nur rund jeder Zehnte tägliche Nutzer setzt einen PC ein. Das schlägt sich auch bei den Werbeeinnahmen nieder: 80 Prozent kommen von mobilen Geräten. Facebook und die Foto-Tochter Instagram mit über 400 Millionen Nutzern seien zu den beiden wichtigsten mobilen Werbeplattformen geworden, erklärte die für das operative Geschäft zuständige Managerin Sheryl Sandberg.

Dabei ist das Geschäft in den USA stärker ausgebaut als im Rest der Welt. Im Heimatmarkt liegt der durchschnittliche Werbeumsatz pro Nutzer bei 12,89 US-Dollar und in der zweitstärksten Region, Europa, nur bei 4,36 Dollar. Facebook hat jetzt in Europa 323 Millionen aktive Nutzer, 8 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Zuletzt fokussierte sich Facebook verstärkt auf Videoinhalte. Inzwischen schauten sich die Nutzer 100 Millionen Stunden Videos pro Tag an, sagte Zuckerberg.

Whatsapp auf Erfolgskurs

Der Kurzmitteilungsdienst Whatsapp stehe an der Schwelle zu einer Milliarde Nutzer, hieß es. Facebook wurde wie andere US-Unternehmen auch vom starken US-Dollar gebremst: Ohne die ungünstige Kursentwicklung hätte es ein Umsatzplus von 60 Prozent gegeben, hieß es.

Im gesamten vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 44 Prozent auf 17,83 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn legte um gut ein Viertel auf 3,69 Milliarden US-Dollar zu. Facebook steigerte die Zahl der monatlich aktiven Nutzer binnen eines Jahres um 200 Millionen. Das Onlinenetzwerk sammelte Geldreserven von 18,4 Milliarden US-Dollar an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Bautz 03. Feb 2016

Das wäre zwar schön ... aber nicht sehr realistisch.

Pjörn 28. Jan 2016

Ja. Wahrscheinlich muss der Cache dann erneut angefertigt werden.^^ Das reicht dir nicht...

Menplant 28. Jan 2016

super, kriegen wir so eine Leiste auch für Golem.de? spaß beiseite, ich hätte lieber...

Katana 28. Jan 2016

Mir fehlt ja bei sämtlichen Diensten ein "Kopfschuss-Smiley". Manchmal kann man den mist...

ManuPhennic 28. Jan 2016

warum sollten soe wenn die Gesetze es zulassen


Folgen Sie uns
       


Playstation 5 ausgepackt

Im Video packt Golem.de aus: Nämlich die Playstation 5 von Sony.

Playstation 5 ausgepackt Video aufrufen
Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

Smarte Lautsprecher im Vergleichstest: Amazon hat den Besten
Smarte Lautsprecher im Vergleichstest
Amazon hat den Besten

Echo 4, Nest Audio, Echo Dot 4 oder Homepod Mini? Bei smarten Lautsprechern für maximal 100 Euro ist die Größe entscheidend.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Smarter Lautsprecher Google zeigt Nest Audio für 100 Euro
  2. Harman Kardon Portabler Lautsprecher mit Google Assistant und Airplay 2
  3. Smarter Lautsprecher Google bestätigt offiziell neuen Nest-Lautsprecher

IT-Teams: Jeder möchte wichtig sein
IT-Teams
Jeder möchte wichtig sein

Teams bestehen in der IT häufig aus internen und externen, angestellten und freien Mitarbeitern. Damit alle zusammenarbeiten, müssen Führungskräfte umdenken.
Von Miriam Binner

  1. Digital-Gipfel Wirtschaft soll 10.000 zusätzliche IT-Lehrstellen schaffen
  2. Weiterbildung Was IT-Führungskräfte können sollten
  3. IT-Profis und Visualisierung Sag's in Bildern

    •  /