Abo
  • Services:

Facebook-Fanpage: Für 17 Euro seine Fans nerven

Unsere Golem.de-Fanpage ist für das neue Bezahlsystem von Facebook freigeschaltet worden. Wir können jetzt für 5 bis 17 Euro jedes einzelne Posting dort bewerben, so dass jeder Fan es sieht. Allerdings gibt es ein paar Haken.

Artikel veröffentlicht am ,
Facebook-Einträge können beworben werden.
Facebook-Einträge können beworben werden. (Bild: Screenshot Golem.de)

Facebook-Fanseiten werden zu einem steuerbaren Marketinginstrument. Wir haben auf unserer eigenen Facebook-Seite seit kurzem eine Promote-Schaltfläche, um einzelne Einträge besonders hervorzuheben oder mehr Nutzer zu erreichen. Für drei Tage lässt sich ein Eintrag in der Timeline so bewerben.

Stellenmarkt
  1. IQ-Agrar Service GmbH, Osnabrück
  2. Robert Bosch GmbH, Wetzlar

Insgesamt gibt es vier verschiedene Promote-Tarife: 5, 10, 15 und 20 US-Dollar kosten diese. Facebook verspricht, damit ungefähr 25, 50, 75 oder 100 Prozent der Fanbasis zu erreichen. Der Preis lässt sich auch in Euro angeben, dann sind es 5, 9, 13 oder 17 Euro. Mit der Änderung sieht der Page-Administrator bereits jetzt, wie viele Nutzer ohne Promotion erreicht werden und wie viele davon auf viralem Weg einen Eintrag gesehen haben.

  • Facebook erlaubt das Bewerben von Einträgen einer Fanseite.
  • Verschiedene Währungen stehen zur Auswahl.
  • Informationen zur Dauer
  • Neue Statistiken direkt unter dem Post
  • Anteil der Facebook-Nutzer, die über die Bezahlung erreicht wurden
  • Für 17 Euro werden fast alle Nutzer erreicht.
Facebook erlaubt das Bewerben von Einträgen einer Fanseite.

Die Freischaltung der Funktion ist aber offensichtlich von der Sprache abhängig. Bei Golem.de sind die neuen Funktionen nur bei einem Nutzer zu sehen, der seinen Facebook-Zugang auf Englisch betreibt. Die Kollegen, die Facebook auf Deutsch nutzen und einen Admin-Status haben, sehen die neuen Funktionen nicht unter den jeweiligen Timeline-Einträgen. Auch die Statistiken fehlen.

Ein testweises Umstellen eines Zugangs auf Englisch brachte die Funktion bei anderen Facebook-Zugängen in Erscheinung. Es gibt noch andere Hürden. Um Zahlungsinformationen zu hinterlegen, muss erst einmal eine Werbung erstellt werden und Informationen, die die Mehrwertsteuer betreffen (VAT), müssen auf einen aktuellen Stand gebracht werden.

Wer "Promote" für seine Einträge zu häufig einsetzt, dürfte den ein oder anderen Fan vergraulen, der dann einfach die Posts der Seite versteckt. Allerdings gibt es genug Facebook-Nutzer, die hunderte Themen mögen, und genau diese erreicht ein Seitenadministrator nur noch so.

Für die Nutzer wird damit zudem der Newsfeed undurchsichtiger, da die Anzeige von Einträgen nicht mehr auf den eigenen Interessen basiert. Die Facebook-Fanpage wird dadurch mehr zu einem kontrollierten Marketing-Instrument.

Weitere Informationen zu der Promote-Funktion gibt es unter facebook.com/help/promote.

Nachtrag vom 6. Juni 2012, 10:15 Uhr

Offenbar gibt es in der Promote-Funktion noch einige Fehler. Facebook suggeriert zwar, dass mit unterschiedlichen Tarifen verschieden große Nutzergruppen erreicht werden. Bei einem kurzen Test stellte sich aber heraus, dass mit 17 Euro nicht die gesamte Fanbasis erreicht wird. Stattdessen handelt es sich um ein Budget, das nach und nach abgerufen wird. Der Fanpage-Admin bezahlt demzufolge für jede erfolgreiche zusätzliche Darstellung eines Eintrages solange, bis das Budget aufgebraucht ist. Es gibt auch noch höhere Tarife, die uns bei bestimmten Einträgen angeboten werden. So sehen wir manchmal die Option, 25 Euro zu zahlen und damit noch mehr Personen zu erreichen, was technisch aber nicht möglich ist.



Anzeige
Top-Angebote

adolar23 18. Jun 2012

ich seh keine werbung auf fb, wird alles schön rausgefiltert, seh ich dann diese...

laZee 05. Jun 2012

Das mag sein, das ist mir aber egal :). Denn es ging hier nicht um den Facebook...

SoniX 05. Jun 2012

Ich brauch mich nur drin umgucken. Etwa 90% der User posten nichtsmehr. Lange dauerts...

GeroflterCopter 05. Jun 2012

+111!!1, like, gruschel, stups, klaps auf den po!

clulfdp 05. Jun 2012

Ändert sich eigentlich die Gewichtung der Benutzerdaten, die bei der Verwaltung und...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /