Facebook Dislike: Anschlag auf Hamburger Facebook-Zentrale

Eine Gruppe hat in der vergangenen Nacht das Hamburger Facebook-Büro angegriffen. Scheiben wurden eingeschlagen und Rauchbomben geworfen. Eine anarchistische Gruppe hat sich zu der Aktion bekannt.

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Büro von Facebook nach dem Anschlag
Büro von Facebook nach dem Anschlag (Bild: Rafael Heygster)

Eine Gruppe von 15 bis 20 Personen hat am Samstagabend das Facebook-Gebäude mit Steinen, Rauchbomben und Farbgläsern angegriffen. Fenster wurden zerschlagen. Das hat die Hamburger Polizei am 13. Dezember 2015 mitgeteilt. Auf das Gebäude wurde der Schriftzug "Facebook dislike" gesprüht.

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Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, wurden im Eingangsbereich der Caffamacherreihe 7 Rauchbomben geworfen. Die Täter sollen laut Zeugenaussagen auch "Facebook dislike" gerufen haben, als sie das Gebäude stürmten. Verletzt wurde jedoch niemand.

Zu den Motiven für den Anschlag ist bisher nichts bekannt. Laut Hamburger Abendblatt schließt die Polizei eine politisch motivierte Tat jedoch aus. Die Gruppe von Jugendlichen soll laut Informationen der Zeitung bereits zuvor in der Agnesstraße und im Gängeviertel mit Böllern und Rauchgranaten randaliert haben.

Das Facebook-Team in Deutschland zog Anfang des Jahres 2015 in leerstehende Büroräume direkt hinter dem Axel-Springer-Bau. Facebook mietete an seinem neuen Sitz drei Stockwerke an. Jetzt arbeiten dort 50 Menschen für das soziale Netzwerk.

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Laut einer Mitteilung der Polizei Hamburg war die Personengruppe schwarz gekleidet und trug Sturmhauben. Zur Höhe des Sachschadens könnten noch keine Angaben gemacht werden. Der Staatsschutz habe die Ermittlungen übernommen.

In einem Bekennerbrief des anarchistischen real-life-hacking-team bei Indymedia zu dem Anschlag heißt es über Facebook: "Du darfst dich bei uns sozial vernetzen, aber was du zu sehen bekommst, wer und welche Mitteilung bei dir auftaucht und wer deine wirklichen Freunde sind, das entscheiden wir. Wer das Internet kontrolliert, kontrolliert nicht nur das Wissen der Menschheit sondern beeinflusst damit auch deren Ansichten, Vorlieben und Gewohnheiten - alles hochgradig individualisiert." Facebooks Manipulationen von Kommunikation seien komplett übergriffig.

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elf 14. Dez 2015

Ha! Ich hab einfach mal den Spieß umgedreht und selbst Axel Springer ohne Abmahnung...

Janquar 14. Dez 2015

Dann hätte er nicht "..." sondern eine "?" ans Ende setzen sollen. SO war der Beitrag...

Icestorm 14. Dez 2015

Klingt komisch (*), ist aber so. (*) in Deinen Ohren

Meho 14. Dez 2015

Also bleiben wir mal Sachlich: 1. Im Golem Artikel steht.: " Verletzt wurde jedoch...

Icestorm 14. Dez 2015

Die Möglichkeit, dass nur die größten Schreihälse derzeit registriert werden, sollte man...



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