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Biometrische Erfassung wird nicht einmal erwähnt

Schon die Änderungen der letzten Runde waren alles andere als leicht verständlich: Nur für die englische Version lag ein Dokument vor, das die Änderungen und Ergänzungen farbig markierte. Für die deutschen Nutzer kam erschwerend hinzu, dass die deutschen Nutzerbedingungen durch ein separates Dokument korrigiert wurden. Für Marit Hansen ist das ein "dreistes" Vorgehen - für die Nutzer ist es vor allem einfach nur lästig.

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Es gibt allerdings noch mehr Probleme. Als Hansen die Zahl der Nutzerkommentare abrief und mit den Zahlen eines Kollegen verglich, der sie fast zur selben Zeit überprüft hatte, stellte sie einen Unterschied von immerhin 900 Kommentaren fest. Sie glaubt, dass es durch das so genannte Content Delivery Network, das Facebook mit der Datenspeicherung beauftragt hat, zeitversetzte Darstellungen gibt. Für Hansen ergeben sich dadurch neue Fragen: "Wir kennen die Verträge gar nicht, mit denen die externen Dienstleister von Facebook eingeschaltet werden. Rechtlich ist das noch gar nicht ausgewertet."

Biometrie wird nicht einmal erwähnt

Die Datenschützer der Länder und des Bundes haben ihre Forderungen an Facebook in einem Katalog zusammengestellt. Unter anderem bemängeln sie, dass entfernte Daten oder Daten von gekündigten Accounts noch immer nicht dauerhaft gelöscht werden. Auch Cookies würden immer noch ohne Einwilligung der Nutzer gesetzt und Nutzungsdaten für längere Zeit gespeichert.

Wohl heikelster Punkt ist aber die umstrittene biometrische Erfassung und Auswertung der Profilbilder. Sie wird in den neuen Nutzungsbedingungen nicht einmal angesprochen. Für Johannes Caspar ist klar: "Die biometrische Gesichtserkennung ist die digitale Risikotechnologie Nummer eins und sollte nur bei einer ausdrücklichen Zustimmung der Betroffenen genutzt werden dürfen." Caspar hat schon vor einiger Zeit von Facebook verlangt, eine unmissverständliche Einwilligung der Betroffenen einzuholen. Das ist bis heute nicht erfolgt.

In Bälde will Caspar nun einen Verwaltungsakt erlassen, der Facebook dazu verpflichtet. Das Unternehmen hat dann vier Wochen Zeit für einen Einspruch. Wenn dieser von Caspars Behörde zurückgewiesen wird, müsste das Verwaltungsgericht die Frage klären. Vor Gericht müssen dann nicht Vertreter der irischen Niederlassung erscheinen, sondern die der amerikanischen Muttergesellschaft. Caspar: "Diese verantwortet den Umfang der Datenverarbeitung."

 Facebook: Deutsche Nutzer erzwingen Änderung der Facebook-Regeln
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Groundhog Day 30. Apr 2012

Nö. Aber wer zwingt die eigentlich dazu, FB zu benutzen?

RaupenKopie 30. Apr 2012

Man kann doch seine Freunde fragen , ob sie auch wechseln würden (aber wegen ihrer...


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