Abo
  • Services:

Facebook: 1 Petabyte Blu-rays in einem Rack

Facebook hat ein optisches Speichersystem entwickelt, das in einem Rack rund 1 Petabyte auf Blu-ray-Discs speichert. Entsprechende Systeme sollen selten benötigte Daten wie Backups speichern.

Artikel veröffentlicht am ,
Cold-Storage mit Blu-rays
Cold-Storage mit Blu-rays (Bild: Facebook)

Auf dem Open Compute Summit hat Facebook ein neues Storage-System auf Basis von Blu-ray-Discs vorgestellt. In einem Rack finden 24 Magazine mit je 36 Cartridges Platz, in denen sich jeweils zwölf Blu-ray-Medien befinden. Insgesamt bringt Facebook so in einem Rack 10.368 Blu-ray-Scheiben unter, auf die ein Roboter zugreifen kann.

Stellenmarkt
  1. PKF Fasselt Schlage Partnerschaft mbB, Braunschweig
  2. FREICON GmbH & Co. KG, Freiburg

Da Facebook auf Blu-ray-Discs mit jeweils 100 GByte Speicherkapazität setzt, lassen sich in einem Rack rund 1 Petabyte an Daten speichern. 16 eingebaute Blu-ray-Brenner sorgen dafür, dass mehrere Scheiben gleichzeitig beschrieben oder gelesen werden können.

Gedacht ist das System als sogenannter "Cold-Storage", also für Daten, die nur selten benötigt werden wie beispielsweise Backups der von Nutzern hochgeladenen Bilder oder von Logfiles. Die Scheiben sollen die Daten rund 50 Jahre sicher speichern. Dabei bietet das System zugleich die Möglichkeit, die Daten komplett in ein Archiv auszulagern, in dem einzelne Magazine entnommen werden können.

Im Vergleich zu herkömmlichen Cold-Storage-Systemen, die mit Festplatten arbeiten, soll Facebooks Blu-ray-System rund 50 Prozent günstiger sein und etwa 80 Prozent weniger Leistung aufnehmen. Und Facebook geht davon aus, die Kapazität des Systems auf rund 5 Petabyte erhöhen zu können.

Ein erster Prototyp eines solchen Systems läuft bereits in einem Facebook-Labor. Die erste Produktiv-Installation mit einer Speicherkapazität von 30 Petabyte wird gerade aufgebaut, in wenigen Monaten will Facebook rund 150 Petabyte mit den neuen Blu-ray-Systemen speichern können. Das Design des Blu-ray-Speichersystems wird Facebook vermutlich wie seine anderen Hardwaredesigns im Rahmen des Open-Compute-Projekts veröffentlichen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  2. 5€ inkl. FSK-18-Versand
  3. 5€ inkl. FSK-18-Versand

Satei 31. Jan 2014

Das sind Notebookplatten die bessere Lager verbaut und andere Software bekommen haben...

tibrob 31. Jan 2014

Das ist die "prognostizierte" Haltbarkeit, d.h. man geht nur davon aus - die können 100...

ichbinsmalwieder 30. Jan 2014

Eine Festplatte zur Archivierung muss man nicht im Standby betreiben, die kann man auch...

smaggma 30. Jan 2014

Geht bestimmt die Backups auch zu löschen ... aber nicht löschen ist billiger.

webmaster 30. Jan 2014

Arbeite in einem Betrieb wo grosse Datenmengen anfallen und bei denen eine...


Folgen Sie uns
       


Super Tux Kart im LAN angespielt

Super Tux Kart läuft jetzt auch im LAN und WAN.

Super Tux Kart im LAN angespielt Video aufrufen
Asana-Gründer im Gespräch: Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen
Asana-Gründer im Gespräch
"Die Konkurrenz wird es schwer haben, zu uns aufzuschließen"

Asana ist aktuell recht erfolgreich im Bereich Business-Software - zahlreiche große Unternehmen arbeiten mit der Organisationssuite. Für Mitgründer Justin Rosenstein geht es aber nicht nur ums Geld, sondern auch um die Unternehmenskultur - nicht nur bei Asana selbst.
Ein Interview von Tobias Költzsch


    Karma-Spyware: Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten
    Karma-Spyware
    Wie US-Auftragsspione beliebige iPhones hackten

    Eine Spionageabteilung im Auftrag der Vereinigten Arabischen Emirate soll die iPhones von Aktivisten, Diplomaten und ausländischen Regierungschefs gehackt haben. Das Tool sei wie Weihnachten gewesen, sagte eine frühere NSA-Mitarbeiterin und Ex-Kollegin von Edward Snowden.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. Update O2-Nutzer berichten über eSIM-Ausfälle beim iPhone
    2. Apple iPhone 11 soll Trio-Kamerasystem erhalten
    3. iPhone mit eSIM im Test Endlich Dual-SIM auf dem iPhone

    Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
    Tesla
    Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

    Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
    2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
    3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

      •  /