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Facebook: 1.093 Beiträge in sechs Monaten blockiert

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat Facebook in Deutschland gerade einmal 1.093 Beiträge blockiert. Laut Transparenzbericht des Unternehmens gab es im selben Zeitraum 4.503 Anfragen nach Personen, etwa von Strafverfolgungsbehörden.

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Facebook hat seinen Transparenzbericht für das erste Halbjahr 2016 veröffentlicht.
Facebook hat seinen Transparenzbericht für das erste Halbjahr 2016 veröffentlicht. (Bild: Facebook)

Die Zahl der Beiträge, die Facebook in Deutschland gesperrt hat, ist deutlich gestiegen - aber angesichts der Massen an täglich veröffentlichtem, potenziell justiziablem Hass immer noch erstaunlich gering. Laut dem jüngsten Transparenzbericht des Unternehmens wurden in den Monaten Januar bis Juni 2016 - neuere Zahlen liegen nicht vor - genau 1.093 Beiträge in Deutschland blockiert, davon 940 wegen der Leugnung des Holocausts. Bei den anderen gesperrten Postings ging es um Volksverhetzung und Jugendschutz.

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Die relativ niedrige Zahl der insgesamt gesperrten Beiträge dürfte ein Argument für alle sein, die von Facebook ein entschiedeneres Vorgehen gegen Hass-Postings, Fake-News und Ähnliches fordern. Allerdings waren es in den Halbjahren davor noch weniger blockierte Beiträge. Von Juli bis Dezember 2015 hat die Firma 366 Beiträge gesperrt, im Halbjahr davor sogar nur 188.

In der ersten Jahreshälfte 2016 hat das Netzwerk genau 4.503 Anfragen von Behörden bekommen, die wissen wollten, wer oder was hinter einem bestimmten Konto steckt. In diesen Fällen ging es um Strafverfolgung, nähere Angaben machte Facebook nicht. In etwas weniger als der Hälfte der Fälle hat Facebook dann tatsächlich Auskunft erteilt. Außerdem gab es 96 Anfragen wegen Notfällen; hier hat Facebook in knapp 65 Prozent der Fälle Daten weitergeleitet.

Sperrungen in Frankreich

Mehr gesperrte Inhalte als in Deutschland gab es im ersten Halbjahr 2016 nur in Frankreich (2.213 Beiträge) und in Indien (2.034). In Frankreich handelt es sich aber überwiegend um ein Foto, das Nutzer nach dem Anschlag in Paris am 13. November 2015 geteilt hatten, und das nach Auffassung von Facebook relativ eindeutig gegen ein Gesetz verstößt.

Für die USA machte Facebook keine Angaben zur Anzahl der gesperrten Inhalte, lieferte aber eine Reihe anderer Angaben. Weltweit ist die Zahl der Anfragen durch Behörden nach Daten von Januar bis Juni 2016 auf 59.229 gestiegen - laut Facebook eine Zunahme um 27 Prozent gegenüber dem Halbjahr direkt davor.

In Deutschland kümmert sich der Dienstleister Arvato in Berlin mit rund 600 Beschäftigen darum, gemeldete Beiträge zu überprüfen und sie gegebenenfalls zu entfernen. In den letzten Tagen hatte es Berichte gegeben, dass Facebook sich kaum um die oft traumatisierten Mitarbeiter kümmert.

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Moe479 24. Dez 2016

sry, das ist eine frage der eigenen einstellung, nicht die der auf der basis abstrakten...

User_x 22. Dez 2016

solange du eben niemandem drohst oder ihn beleidigst. die ganzen portale sind halt privat...

Moe479 22. Dez 2016

im einzell fall nicht, weil schon mit den anfragen der behörden selber teilweise...


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