Face ID: Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X

Zu Apples Gesichtserkennungstechnik Face ID sind neue Details bekannt geworden. So ist die Entsperrung eines iPhone X immer nur mit einem Gesicht möglich. Face ID soll auch mit den meisten Sonnenbrillen funktionieren und lässt sich temporär abschalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Apples iPhone X kann per Face ID entsperrt werden.
Apples iPhone X kann per Face ID entsperrt werden. (Bild: Apple/Screenshot: Golem.de)

Apple hat bei seinem iPhone X den Fingerabdrucksensor durch die Gesichtserkennung Face ID ersetzt - doch diese erkennt pro Gerät nur ein einziges Gesicht, wie Apple Techcrunch bestätigt hat. Das vermindert den Bedienungskomfort, wenn mehr als eine Person das iPhone X verwenden soll.

Face ID und Diebstahl

Stellenmarkt
  1. Consultant IT-Security (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Wolfsburg, Hannover
  2. Systemadministrator (m/w/d)
    Ruhrbahn GmbH, Essen
Detailsuche

Denn Besitzer eines iPhone X können keinen anderen Personen mittels Face ID Zugriff auf das Gerät erlauben - anders als bei Geräten mit Fingerabdruckentsperrung. Dort kann der Besitzer bei Bedarf auch die Fingerabdrücke anderer Personen speichern, die das Gerät dann mit ihrem Fingerabdruck entsperren können. Besitzer des iPhone X müssen im Bedarfsfall also ihre PIN-weitergeben.

Nach Angaben von Apple Insider hat sich Apple auch Gedanken darüber gemacht, wie Face ID den Diebstahl eines Geräts vereinfachen könnte. Wenn ein Dieb einem iPhone-X-Besitzer das Smartphone etwa in einem Café wegnimmt und vor das Gesicht hält, wäre es möglich, dass dabei das Smartphone entsperrt wird. Der Dieb hätte Zugriff auf alle Daten. So einfach ist es laut Apple allerdings nicht.

Face ID kann deaktiviert werden

Apple betont, dass der Bestohlene direkt auf das iPhone X schauen müsse, um es zu entsperren - und dazu könne der Dieb den Gerätebesitzer nicht ohne weiteres bringen. Zudem könne Face ID kurzzeitig abgeschaltet werden, indem zwei seitliche Knöpfe am iPhone X gedrückt werden. Besitzer eines iPhone X müssen also selbst daran denken, in gefährlichen Situationen Face ID abzuschalten. Um Face ID wieder zu aktivieren, müssen sie vermutlich ihren PIN-Code oder ein Kennwort eingeben; andernfalls könnte auch ein Dieb Face ID wieder einschalten.

Face ID soll auch mit Sonnenbrillen funktionieren

Zudem versichert Apple, dass Face ID auch gut mit Sonnenbrillen klarkomme. Der Nutzer könne also eine Sonnenbrille tragen und die Erkennung sei trotzdem gewährleistet. Allerdings schränkt Apple ein, dass das nicht für alle Sonnenbrillen gelte. Aber die meisten würden genügend Infrarotlicht hindurch lassen, so dass Face ID normal arbeiten könne.

Face ID nutzt eine IR-Kamera auf der Vorderseite des iPhone X, mit der das Gesicht gescannt wird. Dabei werden die anatomischen Merkmale in ein Punktmodell umgewandelt und mit dem aufgezeichneten Modell verglichen. Stimmen sie überein, wird das iPhone entsperrt.

Die Erkennung soll in Echtzeit funktionieren. Die Verarbeitung der Daten erfolgt ausschließlich auf dem iPhone X, nicht über eine Cloud. Dafür hat der auch im iPhone X arbeitende neue A11-Bionic-Prozessor einen eingebauten Hilfsprozessor. Das Entsperren mit dem Gesicht soll auch funktionieren, wenn der Nutzer einen Hut trägt, die Frisur ändert oder sich einen Bart wachsen lässt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Anti-Virus
John McAfee tot im Gefängnis aufgefunden

John McAfee ist tot in einer Gefängniszelle gefunden worden. Ihm drohte eine Auslieferung von Spanien in die USA.

Anti-Virus: John McAfee tot im Gefängnis aufgefunden
Artikel
  1. Verbraucherzentrale zu Glasfaser: 100 bis 300 MBit/s sind vollkommen ausreichend
    Verbraucherzentrale zu Glasfaser
    "100 bis 300 MBit/s sind vollkommen ausreichend"

    Während alle versuchen, den Glasfaser-Ausbau zu beschleunigen, raten Verbraucherschützer, nicht für Tarife mit sehr hoher Bandbreite zu zahlen, die man angeblich gar nicht benötige.

  2. Günstiges Apple-Smartphone: iPhone SE mit 5G soll 2022 kommen
    Günstiges Apple-Smartphone
    iPhone SE mit 5G soll 2022 kommen

    Apple bringt offenbar 2022 die nächste Generation des iPhone SE auf den Markt - mit 5G und einem neuen Prozessor.

  3. Bitcoin: Bitmain stoppt Verkauf von Krypto-Minern
    Bitcoin
    Bitmain stoppt Verkauf von Krypto-Minern

    Aufgrund des chinesischen Vorgehens gegen Kryptomining gibt es viele gebrauchte Bitcoin-Rigs auf dem Markt - deren größter Hersteller zieht Konsequenzen.

Anonymer Nutzer 18. Sep 2017

Fütter doch nicht sowas noch. xD

Anonymer Nutzer 17. Sep 2017

Wie gesagt, wenn es für den Nachwuchs dann nur dieses 1100 euro teure smartphone gibt...

triplekiller 15. Sep 2017

entsperren


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Dualsense Midnight Black + Ratchet & Clank Rift Apart 87,61€ • 6 Blu-rays für 30€ • Landwirtschafts-Simulator 22 jetzt vorbestellbar ab 39,99€ • MSI Optix MAG272CQR Curved WQHD 165Hz 309€ [Werbung]
    •  /