Face ID: Apple erlaubt Display-Wechsel beim iPhone 13

Apple erlaubt es Reparaturshops nun doch, das Display des iPhone 13 auszutauschen. Möglich machen soll das ein Software-Update.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Geöffnetes iPhone 13
Geöffnetes iPhone 13 (Bild: iFixit)

Das Display des neuen iPhone 13 lässt sich aktuell nicht durch eine freie Reparaturwerkstatt wechseln. Die Biometrie-Funktion Face ID wird dann deaktiviert, weil Apple das Display mit dem iPhone softwaretechnisch verbunden hat. Ein Mikroprozessor am Display übertragt dessen Seriennummer an das iPhone, das diese kennt.

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Wird das Display getauscht, muss es in offiziellen Reparaturwerkstätten angelernt werden, was nur mit Software von Apple möglich ist. Diese steht freien Werkstätten nicht zur Verfügung. Folglich hätten diese bei Fortbestehen dieser Regelung keine Chance mehr, die Bildschirme zu tauschen.

Nach Protesten wolle Apple die Verdongelung nun durch ein Software-Update außer Kraft setzen, berichtete The Verge. Wird das Update ausgespielt, soll es nicht mehr nötig sein, iPhone und Display miteinander zu synchronisieren. Dann könnten auch freie Werkstätten die Smartphones der iPhone-13-Serie reparieren, ohne dass die Face-ID-Funktion deaktiviert wird. Wann das Update erscheint, ist noch nicht bekannt.

Erst im Mai 2021 hatte die US-Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) Apple für seine Reparaturpraxis kritisiert. Der Konzern verwendet bei zahlreichen seiner Bauteile digitale Schutzmaßnahmen, die bei Einbau eines neuen Teils zu Problemen führen können. So funktioniert sogar beim Einbau eines Displays aus einem anderen iPhone die True-Tone-Funktion nicht mehr.

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