Fabric: Twitter stellt eigenes Developer-Kit vor

Mit Fabric hat Twitter erstmals ein eigenes Software Development Kit vorgestellt. Nebenbei könnte Twitter damit die Anmeldung per Passwort in Zukunft überflüssig machen.

Artikel veröffentlicht am , Thorsten Schröder
Twitter will Entwicklern die Arbeit erleichtern.
Twitter will Entwicklern die Arbeit erleichtern. (Bild: Twitter)

Twitter will Programmierern in Zukunft die Erstellung von Apps rund um den Mikrobloggingdienst erleichtern. Auf der ersten Twitter-eigenen Entwicklerkonferenz Flight hat der Dienst ein eigenes Software Development Kit (SDK) vorgestellt. Mit Fabric sollen Programmierer auf Basis der Twitter-Plattform auf einfache Weise neue Apps und Dienste entwickeln können.

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Fabric basiert auf der Twitter-Plattform, Entwickler können aber gleichzeitig je nach Bedarf gezielt auf die Funktionen des Crashanalyse-Tools Crashlytics zurückgreifen, das Twitter Anfang 2013 übernommen hatte. Auch Funktionen des ebenfalls zugekauften Marketingdienstes Mopub kommen in Fabric zum Tragen. Die Plugins sollen für Xcode für iOS sowie Eclipse und XI für Android-Anwendungen bereitstehen.

Mit dem Fabric-SDK für Twitters Mobilplattform sollen Entwickler unter anderem auf einfache Weise Twitter-Clients erstellen können, die etwa Bilder und Videos von Twitter einbetten oder universelle Twitter-Logins verwenden können. Gleichzeitig können App-Entwickler die Mopub-Funktionen in ihre Anwendungen integrieren und so den Werbeumsatz erhöhen. Fabric hilft dabei, den benötigten Code automatisch an der richtigen Stelle einzusetzen.

Digits schafft das Passwort ab

Zudem haben Entwickler mit Fabric mehr Möglichkeiten, auf die Position von Buttons und die Art, wie Tweets erstellt werden, Einfluss zu nehmen. Eine der wichtigsten Neuerungen ist Digits. Das Feature ermöglicht es, neue Nutzer per Telefonnummer anzumelden, statt einen Nutzernamen und ein Passwort zu erfordern. Die Verifizierung erfolgt dabei per Token. Digits ist seit Mittwoch für iOS, Android und als Web-Anwendung verfügbar.

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Es gehe bei Fabric vor allem darum, Entwicklern Tools an die Hand zu geben, mit denen sie möglichst produktiv seien, erklärte Twitter-Chef Dick Costolo. So stellte Jeff Seibert, Chef von Twitters Mobil-Plattform, den Dienst Cannonball vor. Das Tool soll Entwicklern ähnlich wie das Beta-Test-Tool Testflight die Möglichkeit geben, Apps und Dienste im frühen Stadium von Nutzern testen zu lassen, ohne dass dazu etwa die Erstellung eines Accounts nötig ist.

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