• IT-Karriere:
  • Services:

Fabric: Google kauft Twitters App-Werkzeuge mit Milliarden Nutzern

Twitter hat seine Entwicklerwerkzeuge- und App-Plattform Fabric an Google verkauft. Fabric wird damit Teil von Google Firebase, das gleiche Ziele verfolgt wie das Team von Twitter. Apps, die Fabric nutzen, erreichen rund 2,5 Milliarden Mobilgeräte.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Verkauf von Fabric wird sich für Twitter sicher ausgezahlt haben.
Der Verkauf von Fabric wird sich für Twitter sicher ausgezahlt haben. (Bild: Fabric)

Google hat mit Fabric eines der am weitesten verbreiteten Produkte des Kurznachrichtendienstes Twitter übernommen. Fabric ist eine ursprünglich von Twitter selbst erstellte Plattform, die Werkzeuge und Infrastruktur bereitstellt, um mobile Webseiten und Apps auch in großen Teams zu schreiben. Eigenen Angabe zufolge erreichen mit Fabric erstellte Dienste rund 2,5 Milliarden Mobilgeräte.

Stellenmarkt
  1. RZV Rechenzentrum Volmarstein GmbH, Wetter (Ruhr)
  2. Modis GmbH, Berlin

Offensichtlich kann oder will Twitter dieses Potenzial aber nicht monetarisieren. Immerhin wäre dies auch sehr weit entfernt von dem aktuellen Hauptgeschäft Twitters, dem Anzeigen von Werbung im Nachrichten-Feed der Nutzer. Twitter hat seit seiner Gründung chronische Finanzierungsprobleme und stellte deshalb zuletzt die Video-App Vine ein, brachte diese aber in veränderter Form wieder zurück.

Fabric wird Teil von Firebase

Fabric wird bei Google Teil der Developer Product Group und in das Team von Firebase integriert. Mit Firebase kaufte Google im Jahr 2014 eine Plattform zur Entwicklung von Mobilanwendungen. Die Aufgabengebiete von Fabric sowie Firebase ähneln sich in vielen Teilen: "Unsere Aufgaben passen eng zueinander: Entwicklern helfen, bessere Apps zu bauen und ihr Geschäft wachsen zu lassen", schreibt das Firebase-Team zu dem Kauf.

Für die Entwickler, die Fabric nutzen, soll sich zunächst nichts ändern. Google hat jedoch schon einige konkrete Pläne, wie Fabric genutzt werden soll: "Als beliebtes und vertrautes Werkzeug über viele Jahre hinweg, erwarten wir, dass Crashlytics [aus Fabric] das Hauptangebot für Absturzberichte in Firebase werden und dies die Arbeit verstärken wird, die wir in diesem Bereich bereits getan haben". Weitere Details zu der künftigen Zusammenarbeit will Google in den kommenden Monaten bekanntgeben. Zu den finanziellen Details des Kauf haben sich die beteiligten Unternehmen nicht geäußert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,98€
  2. (-63%) 11,00€
  3. (-62%) 7,50€
  4. 4,99€

jude 19. Jan 2017

Uch denke twitter macht es nicht mehr lange...


Folgen Sie uns
       


Nubia Z20 - Test

Das Nubia Z20 hat sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite einen Bildschirm. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten der Benutzung, wie sich Golem.de im Test angeschaut hat.

Nubia Z20 - Test Video aufrufen
Star Wars Jedi Fallen Order im Test: Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf
Star Wars Jedi Fallen Order im Test
Sternenkrieger mit Lichtschwertkrampf

Sympathische Hauptfigur plus Star-Wars-Story - da sollte wenig schiefgehen! Nicht ganz: Jedi Fallen Order bietet zwar ein stimmungsvolles Abenteuer. Allerdings kämpfen Sternenkrieger auch mit fragwürdigen Designentscheidungen und verwirrend aufgebauten Umgebungen.
Von Peter Steinlechner

  1. Star Wars Jedi Fallen Order Mächtige und nicht so mächtige Besonderheiten

Top-Level-Domains: Wem gehören .amazon, .ostsee und .angkorwat?
Top-Level-Domains
Wem gehören .amazon, .ostsee und .angkorwat?

Südamerikanische Regierungen streiten sich seit Jahren mit Amazon um die Top-Level-Domain .amazon. Bislang stehen die Regierungen als Verlierer da. Ein anderer Verlierer ist jedoch die Icann, die es nicht schafft, das öffentliche Interesse an solch einer Domain ausreichend zu berücksichtigen.
Von Katrin Ohlmer

  1. Icann Namecheap startet Beschwerde wegen .org-Preisen
  2. Domain-Registrierung Icann drückt .org-Vertrag ohne Preisschranken durch
  3. Domain-Registrierung Mehrheit widerspricht Icann-Plan zur .org-Preiserhöhung

Google Stadia im Test: Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller
Google Stadia im Test
Stadia ist (noch) kein Spiele-PC- oder Konsolenkiller

Tschüss, Downloads, Datenträger und Installationsroutinen: Mit Google Stadia können wir einfach losspielen. Beim Test hat das unter Echtweltbedingungen schon ziemlich gut geklappt - trotz der teils enormen Datenmengen und vielen fehlenden Funktionen.
Von Peter Steinlechner

  1. Google Stadia Assassin's Creed Odyssey bis Samurai Showdown zum Start
  2. Nest Wifi Googles Mesh-Router priorisiert Stadia
  3. Spielestreaming Google stiftet Verwirrung über Start von Stadia

    •  /