Fabric: Google kauft Twitters App-Werkzeuge mit Milliarden Nutzern

Twitter hat seine Entwicklerwerkzeuge- und App-Plattform Fabric an Google verkauft. Fabric wird damit Teil von Google Firebase, das gleiche Ziele verfolgt wie das Team von Twitter. Apps, die Fabric nutzen, erreichen rund 2,5 Milliarden Mobilgeräte.

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Der Verkauf von Fabric wird sich für Twitter sicher ausgezahlt haben.
Der Verkauf von Fabric wird sich für Twitter sicher ausgezahlt haben. (Bild: Fabric)

Google hat mit Fabric eines der am weitesten verbreiteten Produkte des Kurznachrichtendienstes Twitter übernommen. Fabric ist eine ursprünglich von Twitter selbst erstellte Plattform, die Werkzeuge und Infrastruktur bereitstellt, um mobile Webseiten und Apps auch in großen Teams zu schreiben. Eigenen Angabe zufolge erreichen mit Fabric erstellte Dienste rund 2,5 Milliarden Mobilgeräte.

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Offensichtlich kann oder will Twitter dieses Potenzial aber nicht monetarisieren. Immerhin wäre dies auch sehr weit entfernt von dem aktuellen Hauptgeschäft Twitters, dem Anzeigen von Werbung im Nachrichten-Feed der Nutzer. Twitter hat seit seiner Gründung chronische Finanzierungsprobleme und stellte deshalb zuletzt die Video-App Vine ein, brachte diese aber in veränderter Form wieder zurück.

Fabric wird Teil von Firebase

Fabric wird bei Google Teil der Developer Product Group und in das Team von Firebase integriert. Mit Firebase kaufte Google im Jahr 2014 eine Plattform zur Entwicklung von Mobilanwendungen. Die Aufgabengebiete von Fabric sowie Firebase ähneln sich in vielen Teilen: "Unsere Aufgaben passen eng zueinander: Entwicklern helfen, bessere Apps zu bauen und ihr Geschäft wachsen zu lassen", schreibt das Firebase-Team zu dem Kauf.

Für die Entwickler, die Fabric nutzen, soll sich zunächst nichts ändern. Google hat jedoch schon einige konkrete Pläne, wie Fabric genutzt werden soll: "Als beliebtes und vertrautes Werkzeug über viele Jahre hinweg, erwarten wir, dass Crashlytics [aus Fabric] das Hauptangebot für Absturzberichte in Firebase werden und dies die Arbeit verstärken wird, die wir in diesem Bereich bereits getan haben". Weitere Details zu der künftigen Zusammenarbeit will Google in den kommenden Monaten bekanntgeben. Zu den finanziellen Details des Kauf haben sich die beteiligten Unternehmen nicht geäußert.

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