Technik stammt von Forza Horizon
In der Präsentation machte sich der Held zunächst an eine Händlerin heran, erfüllte ihre Ansprüche an Status und Besitz, begann eine Beziehung und trennte sich anschließend wieder von ihr. Die Figur merkt sich das und reagiert rachsüchtig.
Dabei beschränkt sich das System nicht auf einige wenige wichtige Figuren. Laut Playground kann grundsätzlich mit jedem erwachsenen NPC in Albion eine romantische Beziehung aufgebaut werden.
Wer mehrere Beziehungen gleichzeitig führt, muss sogar mit unangenehmen Konsequenzen rechnen. Die Entwickler nennen ausdrücklich Erpressungsversuche als mögliche Folge eines Doppellebens.
Playground betont dabei immer wieder den systemischen Ansatz. Die Entwickler wollen keine Handvoll besonders wichtiger Charaktere präsentieren, sondern ein gesamtes Netzwerk miteinander verbundener Systeme.
Laut den Machern umfasst Fable mehr als 150.000 Dialogzeilen. Für die Vertonung der Spielwelt allein wurden rund 100 Sprecher verpflichtet. Insgesamt kamen über 1.000 Stunden Sprachaufnahmen zusammen.
Besonders spannend ist außerdem, wie stark sich ganze Siedlungen verändern können. Entscheidungen in Quests wirken sich nicht nur auf einzelne Figuren aus, sondern auf die Wahrnehmung ganzer Orte. So kann eine Ortschaft durch Ereignisse im Spiel wirtschaftlich aufblühen oder einen völlig neuen Ruf erhalten.
Als Beispiel nennen die Entwickler eine Quest rund um den Riesen Dave: Bleibt dessen riesiger Körper nach einem Kampf liegen, entwickelt sich die Gegend sogar zu einer Touristenattraktion. Hauspreise, Bevölkerung und die Beschreibung der Siedlung verändern sich entsprechend.
Fable: Plattformen und Verfügbarkeit
Selbst extreme Aktionen wie das Töten aller Bewohner eines Dorfes bleiben nicht ohne Folgen. Die Siedlung kann zeitweise nahezu leer sein, wird jedoch später wieder bevölkert, damit die Spieler nicht dauerhaft Inhalte verlieren.
Technisch basiert das Rollenspiel auf der Forzatech-Engine. Dass ausgerechnet die Technologie hinter dem Rennspiel Forza Horizon nun ein Fantasy-Rollenspiel antreibt, klingt zunächst ungewöhnlich.
Für Playground ist das jedoch ein Vorteil. Die Engine liefere bereits "extrem aufwendige Grafik" und "erstklassiges Streaming", erklärte Littler auf unsere Nachfrage. Für Fable seien darauf zahlreiche neue Systeme für Animationen, Quests, Charaktere und Zwischensequenzen aufgebaut worden.
Eine weitere interessante Bestätigung gab es ebenfalls: Serienvater Peter Molyneux ist an der Entwicklung nicht beteiligt. "Das ist Playgrounds Vision von Fable", stellte Littler unmissverständlich klar.
Fable erscheint am 23. Februar 2027 für Xbox Series X/S, Windows-PC (Steam, Microsoft Store), Playstation 5 sowie über die Cloud. Zudem ist das Rollenspiel direkt zum Start im Game Pass enthalten.
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