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Fab.com-Gründer Jason Goldberg und Bradford Shellhammer
Fab.com-Gründer Jason Goldberg und Bradford Shellhammer (Bild: Fab.com)

Fab.com: Die am schnellsten wachsende E-Commerce-Website der Welt

Fab.com-Gründer Jason Goldberg und Bradford Shellhammer
Fab.com-Gründer Jason Goldberg und Bradford Shellhammer (Bild: Fab.com)

Ein Amazon für Design soll Fab.com werden und ist seinen Gründern Jason Goldberg und Bradford Shane Shellhammer zufolge die am schnellsten wachsende E-Commerce-Website der Welt. Auf dem London Web Summit am 19. März 2012 belegten die beiden diese Behauptung mit imposanten Zahlen.

Im Februar 2011 entschlossen sich Jason Goldberg und Bradford Shane Shellhammer, ein neues Startup zu gründen, das drei Kriterien erfüllen sollte: Leidenschaft, ein großer Markt und die Chance, dabei die Besten zu sein. Die beiden waren sich schnell einig, dass es dabei um das Thema Design gehen sollte. Während Amazon einen nahezu perfekten Onlinekatalog anbietet, soll Fab.com Käufer ansprechen, die eben nicht gezielt etwas suchen.

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Am 9. März 2011 gingen sie mit einer einfachen Vorschaltseite online und versprachen Nutzern tägliche Designideen mit bis zu 70 Prozent Rabatt, ohne zu wissen, wie sie das überhaupt umsetzen wollten. Doch obwohl Fab.com zu diesem Zeitpunkt nur eine Idee war, verbreite es sich viral. Innerhalb der ersten 30 Tage meldeten sich 50.000 Leute als Interessenten an.

Um diesen Leuten etwas an die Hand zu geben, entwickelte Fab.com in rund zwei Wochen seine Inspiration Wall, auf der Designideen mit anderen geteilt werden können.

Am 8. Juni 2011, einen Tag vor dem eigentlichen Start, hatte das junge Unternehmen so bereits 165.000 Nutzer, die insgesamt mehr als 500.000 Freunden eine Einladung für den Dienst geschickt haben. Zum Start am 9. Juni 2011 bot Fab.com Poster des Designers Milton Glaser an, die dieser noch im Keller hatte. Glaser entwarf unter anderem das bekannte Logo "I Love New York". An diesem ersten Tag machte Fab.com 65.000 US-Dollar Umsatz.

Zugleich gab Fab.com, das zu diesem Zeitpunkt 15 Mitarbeiter hatte, an diesem Tag bekannt, dass der Schauspieler Ashton Kutcher in das Unternehmen investiert hat. Am 26. Juli 2011 investierten einige Risikokapitalgaber rund 8 Millionen US-Dollar in Fab.com, das zu diesem Zeitpunkt 350.000 Nutzer zählte.

Make People Smile

Fab.com will kein normales Unternehmen sein, es soll nicht primär ums Verkaufen gehen. An erster Stelle steht die Emotion, die Verkäufe kommen dann von ganz allein. Im August gab Fab.com daher "Make People Smile" als Leitspruch für das Unternehmen aus, das im September 2011 bereits auf 50 Mitarbeiter angewachsen war. Fab.com will zum primären Verkaufskanal für Designer werden und ausdrücklich keine Plattform sein, auf der Restbestände verkauft werden. Zu dieser Zeit wickelte Fab.com rund 16 Verkaufsevents pro Tag ab, an einigen Tagen bis zu 30.

Im Oktober 2011 veröffentlichte Fab.com dann auch Apps für iPhone, iOS und Android, was sich unerwartet zu einem großen Erfolg entwickeln sollte. Rund 40 Prozent der Zugriffe auf Fab.com macht Fab.com heute mit mobilen Nutzern, wobei Tablet-Nutzer doppelt so viel Geld ausgeben wie normale Internetnutzer am Desktop.

Am 14. November 2011 erreichte Fab.com 1 Million Mitglieder, am 2. Dezember 2011 legte es ein Manifest mit zehn Grundsätzen vor, die Fab.com zu einer anderen Art von Unternehmen machen sollen. Am 7. Dezember 2011 folgt eine weitere Finanzierungsrunde, bei der Fab.com 40 Millionen US-Dollar erhielt.

Fab.de

Im Februar 2012 dann startet der erste lokale Ableger: Fab.de. Dazu übernahm Fab.com das deutsche Startup Casacanda und benannte es um. Mit diesem vergleichsweise frühen Start will Fab.com wohl auch den Samwer-Brüdern etwas entgegensetzen, die schon oft erfolgreiche Ideen von US-Startups kopiert und hierzulande umgesetzt haben, von Alando, das von eBay gekauft wurde, bis zu Citydeal, das von Groupon gekauft wurde.

Die Verkäufe von Fab.de sollen sich innerhalb des ersten Monats nach Neustart verdoppelt haben. So zählt es neun Monate nach seinem Start im Juni 2011 jetzt drei Millionen Mitglieder und hat mehr als eine Million Produkte verkauft. Pro Minute finden 2,6 Verkäufe statt. Damit sieht sich das Unternehmen auf einem guten Weg, 2012 einen Umsatz von rund 100 Millionen US-Dollar zu erzielen.


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Kein Kostverächter 22. Mär 2012

Design steckt immer in Produkten, das finde ich gar nicht so schlimm. Lächerlich finde...

Bankai 22. Mär 2012

Danke für den Tip, ist tatsächlich ganz interessant, was es da so gibt...

Prypjat 21. Mär 2012

Die Seite mit den meisten Klicks auf der PW Bestätigungsseite. :-D

Prypjat 21. Mär 2012

Und kaum einer schreibt Comments dazu. Dann ist die Site wohl doch nicht so toll.



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