FAA: US-Regierung will den Drohnenflugraum überwachen

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA will ein Konzept einführen, bei dem sich kleine Drohnen über das Internet ständig identifizieren. Der Grund: Sie sollen in großen Mengen für Unternehmen wie Amazon fliegen - mit möglichst wenig Risiko, dass dieses Chaos von Kriminellen oder Terroristen ausgenutzt wird.

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Drohnen sollen ihren Standort übermitteln.
Drohnen sollen ihren Standort übermitteln. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Die US-amerikanische Flugbehörde FAA entwickelt ein System, bei dem private und kommerzielle Drohnen jederzeit verfolgt werden können. Dazu wird jedem Fluggerät eine eindeutig identifizierbare Session-ID zugewiesen. Jede Drohne muss dann ihre Informationen und ihre derzeitige Position über das Internet an zentrale Server der Behörde übertragen - bei mehr als 120 Metern von der Basisstation entfernt muss dies die Drohne im Flug von ihrem Bordcomputer aus durchführen. Das berichtet der Nachrichtensender CNBC.

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Diese Methode soll die kommerzielle Drohnennutzung in Massen erst möglich machen. Sie soll verhindern, dass Fluggeräte beispielsweise als illegale Drogenkuriere oder für terroristische Anschläge verwendet werden. Dies hat die Regierung bisher davon abgehalten, automatisierte Drohnenflüge zu legalisieren. Solche Konzepte sind für Versandhändler wie Amazon bereits seit langem in der Planung: Drohnen transportieren kleine Pakete vom Logistikzentrum in die Gärten der Kunden und fliegen eigenständig wieder zurück.

Serverinfrastruktur und Personal müssen bereitgestellt werden

Allerdings wird dieser Plan wohl nicht direkt umgesetzt. Die FAA möchte eine dreijährige Umstellungsphase einleiten. Während dieser Zeit können Drohnenhersteller ihre Produkte anpassen. Da Flugdrohnen meist in irgendeiner Form bereits mit dem Internet verbunden sind, etwa per 2,4-Ghz-WLAN, sollte das Konzept in Software umgesetzt werden können. Es müssen also eventuell gar keine speziellen neuen Drohnen dafür gebaut werden.

Für die FAA ist der Schritt allerdings arbeitsintensiver. Die Behörde muss flächendeckend Server betreiben, die immer erreichbar sind und möglichst mit geringer Latenz kommunizieren. Zudem sollte es Menschen geben, die den Drohnenverkehr im Land überprüfen - ähnlich wie dies Fluglotsen für Flugzeuge und andere Fluggeräte bereits tun.

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