Abo
  • Services:

FAA: US-Regierung führt zu Weihnachten Drohnenregistrierung ein

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft führt die US-Luftfahrtbehörde FAA eine Registrierungspflicht für Multicopter ein: Wer künftig in den USA eine Drohne fliegen will, muss diese künftig mit einer personenbezogenen Nummer kennzeichnen.

Artikel veröffentlicht am ,
In den USA müssen sich Hobbypiloten künftig bei der FAA registrieren.
In den USA müssen sich Hobbypiloten künftig bei der FAA registrieren. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat wie angekündigt eine Registrierungspflicht für unbemannte Luftfahrzeuge (Unmanned Aerial Vehicles, UAV) eingeführt. Die umgangssprachlich auch Drohnen genannten Fluggeräte können in den USA von Privatnutzern künftig nur noch offiziell geflogen werden, wenn der Pilot sich vorher bei der FAA anmeldet.

Copter ab 250 Gramm müssen registriert werden

Stellenmarkt
  1. SP_Data GmbH & Co. KG, Herford
  2. Zentiva Pharma GmbH, Berlin

Die Regelung gilt für Multicopter ab einem Gewicht von 250 Gramm und bis zu einem Gewicht von 25 Kilogramm. Wer sich nach dem 21. Dezember 2015 eine Drohne kauft, muss diese vor dem ersten Start registrieren. Alle Piloten, die vor dem 21. Dezember ein entsprechendes Fluggerät erworben haben, können sich mit der Anmeldung bis zum 19. Februar 2016 Zeit lassen.

Bei der Registrierung müssen Piloten ihren Namen, ihre Postadresse und ihre E-Mail-Adresse angeben. Wird die Anmeldung über die entsprechende Internetseite der FAA erledigt, kann sich der Pilot sofort sein Zertifikat ausdrucken. Die darin enthaltene Registrierungsnummer muss auf allen vom Nutzer verwendeten Fluggeräten angebracht sein. Ein Nachweis von Flugfähigkeiten sieht der Registrierungsprozess nicht vor.

Lizenz gilt für drei Jahre

Die Registrierung muss auch dann nur einmalig erfolgen, wenn der Hobbypilot mehrere Fluggeräte nutzt. Gültig ist sie für drei Jahre und kostet einmalig 5 US-Dollar. Um möglichst viele Piloten dazu zu bringen, sich zu registrieren, ist die Anmeldung aber bis zum 20. Januar 2016 kostenlos. Aktuell können sich gewerbliche Copternutzer noch nicht über das Internet registrieren lassen. Die FAA plant, diese Möglichkeit im Frühling 2016 einzuführen.

In der jüngsten Vergangenheit ist es mehrfach zu Zwischenfällen mit Freizeitcoptern gekommen, die eine Diskussion um die Gefahr dieser für jeden erhältlichen und leicht steuerbaren Geräte angefacht haben. So gab es etwa einen Beinahezusammenstoß einer Lufthansa-Maschine mit einem Multicopter, als sich das Flugzeug im Landeanflug auf Warschau befand. In den USA sind derartige Zwischenfälle so häufig, dass die US-amerikanische Flugaufsichtsbehörde FAA mittlerweile Buch darüber führt. Im Jahr 2014 kam es zu 175 Zwischenfällen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. ADATA XPG GAMMIX D3 DDR4-3200 8 GB für 49,99€ + Versand)
  2. 229,99€
  3. (u. a. Plantronics RIG 800HS PS4/PC für 87€ und Indiana Jones - The Complete Adventures Blu-ray...
  4. (u. a. PSN Card 20€ für 17,99€, Assassin's Creed Odyssey für 24,99€ und Tropico 6 für 31...

Moe479 15. Dez 2015

auch nicht kriminelle oder terroristen ... die fliegen dann halt selbstbau-drohnen ohne...

Mauw 15. Dez 2015

Wobei man dem auch entgegnen kann, dass Multicopter dank Failsafe und der Möglichkeit...

x2k 15. Dez 2015

Dann musst du beweisen, dass sie gestohlen wurde. Einbruchspuren etc. Du musst dann...


Folgen Sie uns
       


Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test

Wir haben sechs neue Bluetooth-Hörstöpsel getestet. Mit dabei sind Modelle von Sennheiser, Audio Technica, Master & Dynamic sowie HMD Global. Aber auch zwei Modelle kleinerer Startups sind vertreten. Und eines davon hat uns bezüglich der Akkulaufzeit sehr überrascht. Kein anderer von uns getesteter Bluetooth-Hörstöpsel hat bisher eine vergleichbar lange Akkulaufzeit zu bieten - wir kamen auf Werte von bis zu 11,5 Stunden statt der sonst üblichen drei bis fünf Stunden.

Sechs Bluetooth-Hörstöpsel im Test Video aufrufen
TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Days Gone angespielt: Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe
Days Gone angespielt
Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe

Mit dem nettesten Biker seit Full Throttle: Das Actionspiel Days Gone schickt uns auf der PS4 ins ebenso große wie offene Abenteuer. Trotz brutaler Elemente ist die Atmosphäre erstaunlich positiv - beim Ausprobieren wären wir am liebsten in der Welt geblieben.
Von Peter Steinlechner


    Elektromobilität: Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?
    Elektromobilität
    Was hat ein Kanu mit Autos zu tun?

    Veteranen der deutschen Autoindustrie wollen mit Canoo den Fahrzeugbau und den Vertrieb revolutionieren. Zunächst scheitern die großen Köpfe aber an den kleinen Hürden der Startupwelt.
    Ein Bericht von Dirk Kunde

    1. EU Unfall-Fahrtenschreiber in Autos ab 2022 Pflicht
    2. Verkehrssenatorin Fahrverbot für Autos in Berlin gefordert
    3. Ventomobil Mit dem Windrad auf Rekordjagd

      •  /