FAA: CNN-Drohne darf über Menschen fliegen

Die US-Luftfahrtbehörde FAA erlaubt dem US-Fernsehsender CNN, mit einer Kameradrohne über Menschen zu fliegen. Damit erteilt die Behörde eine generelle Ausnahmegenehmigung zu den 2016 eingeführten Regeln für Drohnen.

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Drohne Snap ist ein wichtiger Schritt vorwärts für die gesamte Drohnen-Branche.
Drohne Snap ist ein wichtiger Schritt vorwärts für die gesamte Drohnen-Branche. (Bild: Vantage Robotics)

Kommt jetzt auch die Lieferdrohne? Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat eine Sonderfreigabe vom Verbot getroffen, wonach Drohnen (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) nicht über Menschen eingesetzt werden dürfen: Der Nachrichtensender CNN darf künftig einen Kameracopter über Menschenansammlungen fliegen lassen.

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Bisher muss dafür jeweils eine Ausnahmegenehmigung bei der FAA eingeholt werden. CNN hat eine generelle Erlaubnis erhalten, Drohnen nach Belieben an Orten einzusetzen, wo sich Menschen aufhalten. Das ist das erste Mal, dass die Luftfahrtbehörde eine solche Genehmigung erteilt.

Snaps Rotoren befinden sich in Käfigen

Sie gilt für das UAV Snap von Vantage Robotics, bei dem nur ein relativ geringes Risiko besteht: Snap wiegt rund 500 Gramm und wird von Magneten zusammengehalten. Das heißt, es fällt bei einem Aufprall auseinander. Die Rotoren sind in Käfigen untergebracht.

Der Fernsehsender experimentiert schon seit einigen Jahren mit unbemannten Fluggeräten (Unmanned Aerial System, UAS), um Bilder für Nachrichtensendungen aufzunehmen. Die FAA, die an Regeln für den kommerziellen Einsatz von Drohnen arbeitete, hatte CNN Anfang 2015 dafür eine Sondergenehmigung erteilt. Seinerzeit war der kommerzielle Einsatz der Copter noch verboten.

Snaps Rotoren befinden sich in Käfigen

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Mitte vergangenen Jahres brachte die FAA dann ein Regelwerk für die kommerzielle Nutzung von Drohnen heraus. Es war eine Enttäuschung für alle, die Drohnenlieferungen anbieten wollten: Die FAA verbot zum einen Drohnenflüge über Arealen, wo sich Menschen aufhalten, und zum anderen unbeaufsichtigte Flüge. Zwischen Pilot und Fluggerät muss eine Sichtverbindung bestehen.

Entsprechend sei die Ausnahmeregelung "ein wichtiger Schritt vorwärts", sagte CNN-Manager David Vigilante. Das gelte nicht nur für CNNs eigenes Drohnen-Programm, sondern für die gesamte Drohnen-Branche.

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