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F2FS: Samsung entwickelt freies Dateisystem für Flash-Speicher

Samsung hat unter dem Namen F2FS ein neues Dateisystem speziell für Speichermedien mit NAND-Flash wie SSDs, eMMC und SD-Karten entwickelt und zur Aufnahme in den offiziellen Linux-Kernel eingereicht.
/ Jens Ihlenfeld
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Samsungs neues Dateisystem F2FS ist vor allem für Android gedacht. (Bild: Google)
Samsungs neues Dateisystem F2FS ist vor allem für Android gedacht. Bild: Google

F2FS sei ein von Grund auf für NAND-Flash und nicht für Laufwerke mit drehenden Medien entwickeltes Dateisystem, schreibt Samsung-Entwickler Jaegeuk Kim in der Ankündigung von Samsungs neuem Dateisystem(öffnet im neuen Fenster) .

F2FS basiert dabei auf einem Log-structured File System (LFS), soll aber die Nachteile eine solchen Ansatzes – Schneeballeffekte, Wandering-Trees und hohen Aufwand für Aufräumarbeiten – ausgleichen. Außerdem unterstützt F2FS Parameter zum Umgang mit den Eigenheiten von Flash-Speicher, beispielsweise zur Festlegung von On-Disk-Layouts und der Auswahl von Aufräumalgorithmen.

Der Linux-Entwickler Greg Kroah-Hartman zeigt sich erfreut über das neue Dateisystem für Linux, denn F2FS sei auf Flash-Speicher schneller als die bisher vorhandenen Dateisysteme. Er geht davon aus, dass F2FS vor allem bei Android zum Einsatz kommen wird und lobt Samsung für die Art und Weise, wie das Dateisystem zur Verfügung gestellt wurde.

Details zu F2FS finden sich in einem weiteren Eintrag von Jaegeuk Kim(öffnet im neuen Fenster) auf der Linux-Kernel-Mailingliste.


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