Abo
  • IT-Karriere:

F-Xeons: Intel macht Omni-Path ein Ende

Die Xeon Phi gibt es nicht mehr, auch der Omni-Path ist Geschichte: Intels 100-GBit/s-Verbindung wird von aktuellen Server-CPUs nicht unterstützt, die Xeon-Fabric-Vorgänger wurden nun End of Life gesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein SKL-SP-Xeon mit Fabric-Anschluss für Omni-Path
Ein SKL-SP-Xeon mit Fabric-Anschluss für Omni-Path (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Intel hat per Product Change Notification (PDF) gleich acht Server-Prozessoren in Rente geschickt: Die Xeon-F waren spezielle Modelle mit On-Package-Fabric, genauer dem OPA-100. Das ist die Abkürzung für Omni-Path Architecture mit 100 GBit/s, ein Interconnect für CPUs und Beschleuniger. Neben den Xeon F wurde Omni-Path auch von den Xeon Phi unterstützt, die wurden aber schon vor einigen Monaten ebenfalls End of Life (EoL) gesetzt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim
  2. Modis GmbH, Berlin

Konkret stellt Intel den Xeon Gold 5117F, den Xeon Gold 6126F, den Xeon Gold 6130F, den Xeon Gold 6138F, den Xeon Gold 6142F, den Xeon Gold 6148F, den Xeon Platinum 8160F und den Xeon Platinum 8176F ein. Bei diesen Modellen handelt es sich um sogenannte Skylake SP, also 2017 eingeführte Server-CPUs. Partner können die Xeon-F noch bis April 2020 bestellen, im Oktober 2020 werden dann die letzten Prozessoren ausgeliefert.

OPA-100 sollte mit OPA-200 eigentlich einen Nachfolger erhalten, jedoch hat Intel bereits im August 2019 bestätigt, dass die 200-GBit/s-Version von der Roadmap gestrichen worden sei. Folglich müssen Partner mit den aktuellen Cascade-Lake-AP/SP-Xeons auf Infiniband setzen. Das gibt es mit 200 Gbit/s, und 400 GBit/s sind längst in Arbeit und als Prototyp verfügbar. Infiniband wird von Mellanox entwickelt, das Unternehmen wurde für 7 Milliarden US-Dollar von Nvidia übernommen.

Neben Omni-Path hat Intel auch Verbindungen per Silicon Photonics entwickelt, also eine optische Verbindung. Die 100-GBit/s-Version wird bereits ausgeliefert, im Frühling 2019 demonstrierte der Hersteller auf dem Interconnect Day den 400-GBit/s-Nachfolger. Wann dieser verfügbar sein soll und wann eine Integration in CPUs erfolgt, beantwortete Intel damals nicht.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 279,90€
  2. (u. a. beide Spiele zu Ryzen 9 3000 oder 7 3800X Series, eines davon zu Ryzen 7 3700X/5 3600X/7...
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

senf.dazu 13. Okt 2019 / Themenstart

Mag so sein - ich glaub Intel hatte ursprünglich auch mal gedacht mit der optischen...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht

Innerhalb 24 Stunden durch zehn europäische Länder fahren? Ist das mit einem Elektroauto problemlos möglich?

1.000-Meilen-Strecke mit dem E-Tron - Bericht Video aufrufen
WLAN-Kameras ausgeknipst: Wer hat die Winkekatze geklaut?
WLAN-Kameras ausgeknipst
Wer hat die Winkekatze geklaut?

Weg ist die Winkekatze - und keine unserer vier Überwachungskameras hat den Dieb gesehen. Denn WLAN-Cams von Abus, Nest, Yi Technology und Arlo lassen sich ganz einfach ausschalten.
Von Moritz Tremmel

  1. Wi-Fi 6 Router und Clients für den neuen WLAN-Standard
  2. Wi-Fi 6 und 802.11ax Was bringt der neue WLAN-Standard?
  3. Brandenburg Vodafone errichtet 1.200 kostenlose WLAN-Hotspots

IT-Sicherheit: Auch kleine Netze brauchen eine Firewall
IT-Sicherheit
Auch kleine Netze brauchen eine Firewall

Unternehmen mit kleinem Geldbeutel verzichten häufig auf eine Firewall. Das sollten sie aber nicht tun, wenn ihnen die Sicherheit ihres Netzwerks wichtig ist.
Von Götz Güttich

  1. Anzeige Wo Daten wirklich sicher liegen
  2. Erasure Coding Das Ende von Raid kommt durch Mathematik
  3. Endpoint Security IT-Sicherheit ist ein Cocktail mit vielen Zutaten

Minecraft Earth angespielt: Die Invasion der Klötzchen
Minecraft Earth angespielt
Die Invasion der Klötzchen

Kämpfe mit Skeletten im Stadtpark, Begegnungen mit Schweinchen im Einkaufszentrum: Golem.de hat Minecraft Earth ausprobiert. Trotz Sammelaspekten hat das AR-Spiel ein ganz anderes Konzept als Pokémon Go - aber spannend ist es ebenfalls.
Von Peter Steinlechner

  1. Microsoft Minecraft hat 112 Millionen Spieler im Monat
  2. Machine Learning Facebooks KI-Assistent hilft beim Bau von Minecraft-Werken
  3. Nvidia Minecraft bekommt Raytracing statt Super-Duper-Grafik

    •  /