• IT-Karriere:
  • Services:

Kein MITM-Device - gut so

Verschlüsselter Traffic wird durch den Sense-Router nicht angetastet. Das gefällt uns, sehen wir HTTPS-Interception doch eher als Bug denn als Feature an, zumal viele Implementierungen fehlerhaft sind oder Apps wie Signal dank Certificate Pinning ohne Fehlermeldung nicht mehr funktionieren und die Nutzer ratlos zurücklassen. Entsprechendes konnten wir zum Beispiel bei der Trutzbox beobachten, die uns im Test ansonsten überzeugte.

Stellenmarkt
  1. neam IT-Services GmbH, Paderborn
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt am Main

Neben dem Router selbst soll auch die Sense-App für Smartphones die Geräte schützen. Auf dem für die Einrichtung genutzten Smartphone können detaillierte Informationen zu allen mit dem Sense-Netzwerk verbundenen Geräten angezeigt werden. Diese können sowohl per WLAN als auch per Kabel angebunden werden. Sense versucht, über die vom jeweils angemeldeten System bereitgestellten Informationen möglichst detailliert anzuzeigen, um welche Art Gerät es sich handelt. Sinnvoll ist das etwa, wenn Nutzer viele IoT-Geräte in ihrem Haushalt haben.

Das Netzwerk im Blick behalten

Zu den im Sense-Netzwerk angemeldeten Geräten können über die App jeweils individuell Informationen über blockierte Sicherheitsgefahren wie bösartige Webseiten oder Malware angezeigt werden. Auf Wunsch kann ein Gerät über das Smartphone durch den Administrator vom Internet getrennt werden. Nutzer können nach Angaben von F-Secure unbegrenzt viele Geräte mit Sense verbinden, die einzige Beschränkung liegt in der Maximalzahl von 25 Windows-Rechnern. IP-Kameras oder andere nicht Windows-basierte Geräte sind von der Einschränkung daher nicht betroffen.

Eine detailliertere Konfiguration ist derzeit leider noch nicht möglich, wir fänden es zum Beispiel spannend, wenn Port-Freigaben nur für bestimmte Geräte im Netzwerk eingerichtet werden könnten. Ein weiteres fehlendes Feature: die Einwahl ins Heimnetz per VPN, so dass die Geräte auch gesteuert werden können, wenn der Admin gerade nicht zu Hause ist. Auch F-Secures eigener VPN-Dienst Freedome ist noch nicht Teil des Sense-Pakets. Die App soll aber fortlaufend weiterentwickelt werden.

Zusätzliche Windows-Software

Nach der Einrichtung des Sense-Routers können Nutzer optional eine Software für Windows-PC installieren. Diese bietet lokale Virenscans an, aber auch eine Inhaltesteuerung auf Nutzerbasis. Damit können bestimmte Webseitenkategorien für Kinder gesperrt werden, auch Suchergebnisfilter für Google und Bing können aktiviert werden. Wer will, kann zudem die Onlinezeit auf Gerätebasis einschränken oder den Zugang zu bestimmten Zeiten ganz deaktivieren. Auf einem Windows-PC können die Berechtigungen für jeden Nutzer individuell erstellt werden.

Diese Family Rules genannte Funktion ist auch im Vollpreisprodukt F-Secure Total enthalten, das separat vermarktet wird. In die Windows-Software, die natürlich unabhängig von dem Router auch in anderen Netzwerken genutzt werden kann, ist auch F-Secures normaler Virenscanner eingebaut.

Probleme mit dem Banking-Schutz

Die Software bietet außerdem einen Banking-Schutz an. Dieser soll Zugriffe anderer geöffneter Webseiten blockieren, wenn Nutzer Onlinebanking verwenden. Grundsätzlich eine gelungene Idee, doch im Test führt das zu Problemen.

Der Schutz reagiert etwas zu häufig, etwa, als wir zu Recherchezwecken die Webseite der Bundesbank aufrufen, die vor allem als Informationsportal dient. Aber auch zu anderen Zeitpunkten taucht der grüne Balken am oberen Bildschirmrand auf, der die Aktivierung der Funktion anzeigt.

Für uns ist das oft nicht nachvollziehbar, die Erkennung potenzieller Bankenwebseiten scheint uns etwas schnell anzuspringen. Neben normalen Webseiten werden in diesem Fall dann auch andere Verbindungen, etwa von unserem E-Mail-Client oder von Skype, blockiert. So sehen wir immer aus zunächst nicht nachvollziehbaren Gründen, dass Skype nach einer Verbindung sucht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Einfache Einrichtung per AppVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Take Two Promo (u. a. Borderlands: The Handsome Collection für 13,99€), Wormageddon...
  2. (u. a. Sony WH-CH510 Bluetooth Kopfhörer + Spider-Man: Far From Home (Blu-ray) für 33,63€)
  3. 279€ (Bestpreis!)
  4. 42,49€ (mit Aktionscode "GESCHENK5" - Bestpreis!)

DennisHalleluja 04. Jul 2017

Ich verstehe den Sinn nicht. Malware kommuniziert zu 99% via HTTPS, also verschlüsselt...

Apfelbrot 04. Jul 2017

Dir ist schon klar dass das bei fast allen Herstellern so der Fall ist? Bei vielen, zB...

Badfaith 03. Jul 2017

Einiges, dann müsste ich Dir allerdings einiges erklären. Wenn Du da Lust drauf hast...

robinx999 03. Jul 2017

Ja eigentlich war es damals schon sicher, aber die Leute hatten halt Probleme die Port...


Folgen Sie uns
       


Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte)

Zwei Programmierer entwarfen nahezu im Alleingang eines der wichtigsten Betriebssysteme.

Die Entstehung von Unix (Golem Geschichte) Video aufrufen
Serien & Filme: Star Wars - worauf wir uns freuen können
Serien & Filme
Star Wars - worauf wir uns freuen können

Lange sah es so aus, als liege die Zukunft von Star Wars überwiegend im Kino. Seit dem Debüt von Disney+ und dem teils schlechten Abschneiden der neuen Filme hat sich das geändert.
Von Peter Osteried

  1. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf
  2. Star Wars Squadrons im Test Die helle und dunkle Seite der Macht
  3. Disney+ Erster Staffel-2-Trailer von The Mandalorian ist da

Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

Apple: iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder
Apple
iPhone 12 bekommt Magnetrücken und kleinen Bruder

Das iPhone 12 ist mit einem 6,1-Zoll- und das iPhone 12 Mini mit einem 5,4-Zoll-Display ausgerüstet. Ladegerät und Kopfhörer fallen aus Gründen des Umweltschutzes weg.

  1. Apple iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max werden größer
  2. Apple iPhone 12 verspätet sich
  3. Back Tap iOS 14 erkennt Trommeln auf der iPhone-Rückseite

    •  /