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Einfache Einrichtung per App

Die Einrichtung ist auch für wenig versierte Nutzer einfach. Sense wird per LAN-Kabel entweder an ein normales Modem oder einen WLAN-Router angeschlossen. Benötigt wird neben dem Router nur ein Smartphone mit Android oder iOS, auf dem aus dem jeweiligen Appstore die Sense-App installiert wird. Per Bluetooth verbindet sich die App dann mit dem Router.

  • Sense ist ein Router mit Sicherheitsfunktionen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... in einem schlichten weißen Gehäuse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geräte können per WLAN oder Ethernet angebunden werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Design dürfte für die meisten Nutzer überzeugend sein und ist auch bücherregaltauglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Einrichtung erfolgt per Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Einrichtung erfolgt per Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Betrieb wird über ein versteckt angebrachtes Display die Zeit angezeigt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Einrichtung erfolgt per Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Für die Kopplung muss auf dem Smartphone der auf dem Display angezeigte Code eingegeben werden. Danach lädt das Gerät Updates aus dem Internet und fragt Informationen zur SSID und dem Kennwort ab. Leider zeigt die App nach der Einrichtung des WLANs unvermittelt das Passwort an; wir fänden es besser, wenn das Passwort nur auf Wunsch angezeigt würde. Eine Einrichtung über ein Webinterface im Browser ist nicht möglich, es muss also zwingend entweder ein Android- oder ein iOS-Gerät vorhanden sein.

Konkurrenzfähige Reichweite

Die Reichweite des WLANs nach Standard 802.11ac ist im Test gut. Zu Verbindungsproblemen kommt es nicht, auch die Signalqualität ist im Test mit der anderer hochwertiger WLAN-Router von Linksys und AVM in derselben Wohnung vergleichbar. F-Secure selbst gibt als Referenz die Airport Extreme von Apple an, was die Reichweite angeht. Sense funkt sowohl auf 2,4 als auch auf 5 GHz.

Eine Kleinigkeit gefällt uns während der Einrichtung nicht: Während des Prozesses wird das automatisch generierte Passwort unvermittelt im Klartext angezeigt. Hier fänden wir es eleganter, wenn dies nur auf Wunsch der Nutzer geschähe, um zum Beispiel neugierigen Schulterblicken entgegenzuwirken. Ähnliche Kritik hatten wir an der Trutzbox des Herstellers Comidio, der Hersteller versprach Besserung. Auch F-Secure überlegt, das Verfahren zu ändern. Natürlich kann auch ein individuelles Passwort vergeben werden.

Angepasstes OpenWRT

Als Software kommt eine von F-Secure angepasste Version von OpenWRT zum Einsatz, ein bei vielen Bastlern seit langem beliebtes Router-Betriebssystem auf Linux-Basis. Um Bastler geht es F-Secure aber eher nicht. Mit Sense sollen sicherheitsbewusste Kunden angesprochen werden, die ihre Geräte auf einfache Art und Weise schützen wollen. Dies soll durch verschiedene Maßnahmen gelingen. Zum einen sind in der Standardeinstellung weder Portfreigaben noch UPnP aktiv, so dass einzelne Geräte nicht unkontrolliert Befehle aus dem Internet empfangen können.

Zum anderen soll der eingehende Internetverkehr von F-Secures eigener Engine auf bösartigen Traffic und Tracker durchsucht werden. Das Unternehmen gibt in der Beschreibung an, dass Privatkunden durch Sense erstmals die Cloud-Engine des Unternehmens nutzen könnten, die bislang nur Firmenkunden zur Verfügung steht. Sicherheitsfirmen analysieren neue Malware-Samples heute meist in einem Cloud-Dienst, so soll auch unbekannte Malware schneller gefunden werden. Wer sich über die generellen Limits und Probleme von Virenscannern informieren will, dem sei folgender Artikel empfohlen.

 Router Sense von F-Secure im Test: Kindergärtner für das Internet of ThingsKein MITM-Device - gut so 
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DennisHalleluja 04. Jul 2017

Ich verstehe den Sinn nicht. Malware kommuniziert zu 99% via HTTPS, also verschlüsselt...

Apfelbrot 04. Jul 2017

Dir ist schon klar dass das bei fast allen Herstellern so der Fall ist? Bei vielen, zB...

Badfaith 03. Jul 2017

Einiges, dann müsste ich Dir allerdings einiges erklären. Wenn Du da Lust drauf hast...

robinx999 03. Jul 2017

Ja eigentlich war es damals schon sicher, aber die Leute hatten halt Probleme die Port...


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