• IT-Karriere:
  • Services:

F-Droid: Corona-Warn-App ohne Google-Dienste verfügbar

Die FSFE bedankt sich bei den Entwicklern der freien Corona-Warn-App, die umgesetzt haben, was Behörden und Verantwortliche nicht wollten.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Corona-Warn-App ohne Google-Dienste gibt es in F-Droid.
Die Corona-Warn-App ohne Google-Dienste gibt es in F-Droid. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Wie erwartet steht die deutsche Corona-Warn-App nun auch in dem freien alternativen Android-Appstore F-Droid bereit. Die App lässt sich damit komplett ohne die proprietären Google-Play-Dienste verwenden und damit auf Geräten einsetzen, die alternative Android-Systeme verwenden oder diese Dienste aus anderen Gründen nicht nutzen.

Stellenmarkt
  1. Schwarz Dienstleistung KG, Neckarsulm
  2. HABA Group B.V. & Co. KG, Bad Rodach

Zwar wird die App offiziell als Open Source auf Github entwickelt, die App ist aber bisher an die Nutzung der proprietären Play Services von Google gebunden. Darüber ist die sogenannte Exposure Notifications API umgesetzt. Dank einer freien Re-Implementierung der API in dem MicroG-Framework ist es nun auch möglich, die App ohne Google-Dienste zu verwenden. Die Arbeiten an dem F-Droid-Paket hatten die Beteiligten vor rund einer Woche bekanntgegeben. Die Arbeiten an der Re-Implementierung der API reichen schon länger zurück.

Der freie Nachbau der Exposure Notifications in dem MicroG-Framework dient dabei als Drop-in-Ersatz für die Play Services von Google und unterstützt seit mehr als zwei Monaten die API für die Corona-Warn-App. Aus verschiedenen Gründen lässt sich MicroG aber nicht immer verwenden. Die neue Funktion wird seit wenigen Wochen auch als Bibliothek angeboten, was wiederum in dem F-Droid-Paket Verwendung findet. Die App sollte sich so problemlos auf beliebigen Android-Telefonen nutzen lassen. Das gilt etwa für LineageOS oder GrapheneOS, ebenso wie für die Android-Variante /e/ aber auch auf aktuellen Huawei-Geräten, die inzwischen ohne Play-Dienste verkauft werden.

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) begrüßt die Arbeiten der beteiligten Entwickler an der komplett freien Version. Die Organisation schreibt dazu: "Eine Handvoll Freie-Software-Entwickler hat heute geschafft, was offizielle Stellen monatelang versäumt haben".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 285,80€ + 5,95€ Versand. Für Neukunden und bei Newsletter-Anmeldung noch günstiger...
  2. (u. a. Microsoft 365 Family | 6 Nutzer | Mehrere PCs/Macs, Tablets und mobile Geräte | 1...
  3. 459€ + 7,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 520€ + Versand)
  4. 259,90€ inkl. Versand mit Gutschein: ASUS-VKFREI (Bestpreis!)

[gelöscht] 09. Dez 2020 / Themenstart

pitsch 09. Dez 2020 / Themenstart

logfiles auswerten (per app) https://github.com/mh-/corona-warn-companion-android offene...

pitsch 09. Dez 2020 / Themenstart

es gibt serverlose, also wirklich dezentrale protokolle die speicherung erlauben, die auf...

nohoschi 09. Dez 2020 / Themenstart

Leider wahr :(

treba 09. Dez 2020 / Themenstart

Leider ist es im Moment ja fast selbstverständlich, mit einem Gerät herum zu laufen, das...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Librem Mini - Fazit

Der Librem Mini punktet mit guter Linux-Unterstützung, freier Firmware und einem abgesicherten Bootprozess.

Librem Mini - Fazit Video aufrufen
Donald Trump: Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre
Donald Trump
Das große Unbehagen nach der Twitter-Sperre

Die IT-Konzerne gehen wie in einer konzertierten Aktion gegen Donald Trump und dessen Anhänger vor. Ist das vertretbar oder ein gefährlicher Präzedenzfall?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Reaktion auf Kapitol-Sturm Youtube sperrt Trump-Kanal für mindestens eine Woche
  2. US-Wahlen Facebook erwägt dauerhafte Sperre Trumps
  3. Social Media Amazon schaltet Parler die Server ab

Facebook: Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum
Facebook
Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum

Nutzer, die den neuen Geschäftsbedingungen und der neuen Datenschutzerklärung nicht bis zum 8. Februar zustimmen, können Whatsapp nicht weiter verwenden.

  1. Watchchat Whatsapp mit der Apple Watch bedienen
  2. Strafverfolgung BKA liest Nachrichten per Whatsapp-Synchronisation mit
  3. Weitergabe von Metadaten Whatsapp widerspricht Datenschutzbeauftragtem Kelber

Boeing 737 Max: Neustart mit Hindernissen
Boeing 737 Max
Neustart mit Hindernissen

Die Boeing 737 ist nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien wieder in den Schlagzeilen. Die Version Max darf seit Dezember wieder fliegen - doch Kritiker halten die Verbesserungen für unzureichend.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Flugzeug Boeing erhält den letzten Auftrag für den Bau der 747
  2. Boeing 737 Max Boeing-Strafverfahren gegen hohe Geldstrafe eingestellt
  3. Zunum Luftfahrt-Startup verklagt Boeing

    •  /