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F 015 - Luxury in Motion
F 015 - Luxury in Motion (Bild: Mercedes Benz)

Mercedes F 015 - Luxury in Motion: Lagerfeuerromantik im selbstfahrenden Mercedes

F 015 - Luxury in Motion
F 015 - Luxury in Motion (Bild: Mercedes Benz)

Was macht eigentlich der Fahrer eines autonom fahrenden Autos während der Fahrt? Mercedes gibt darauf eine Antwort und hat zur CES 2015 seine Zukunftsstudie F 015 vorgeführt, die mit einem Design wie aus einem Sci-Fi-Abenteuer überrascht.

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Luxury in Motion - so nennt Mercedes seine autonom fahrende Luxuslimousine F 015 beiläufig. Mit einem neuen Innenraumdesign will der Automobilhersteller die Frage beantworten, was die Insassen eines autonom fahrenden Autos denn machen sollen, während sie reisen.

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Kernstück des neuen Konzepts ist dabei ein variables Sitzsystem mit drehbaren Sesseln. So können die Passagiere auch wie in einem Zugabteil gegenüber sitzen, wobei der nun untätige "Fahrer" den Blick von der Straße nehmen und dem Lenkrad den Rücken kehren kann.

Unterhalten in heimeliger Runde

Alle vier Passagiere - das Auto der Zukunft bietet keinen Platz für einen fünften - können während der Fahrt die Zeit zum Arbeiten, Entspannen oder Kommunizieren nutzen. Im einfachsten Fall unterhalten sie sich einfach und sitzen sich gegenüber. Da fehlt eigentlich nur noch das virtuelle Lagerfeuer in der Mitte der Sitze. Dafür gibt es einen kleinen Ausklapptisch.

Selbstmördertüren für mehr Komfort

Beim Ein- und Ausstiegen drehen sich die Sessel leicht nach außen, wenn die Türen geöffnet werden. Die Vordertüren öffnen sich klassisch nach vorn, während die Hintertüren hinten angeschlagen sind. So ist eine permanente B-Säule überflüssig, was den Ein- und Ausstieg erheblich komfortabler macht. Im Volksmund werden solche Türkonzepte "Selbstmördertür" genannt. Sie wurden 1961 hierzulande verboten, sind jedoch bei entsprechenden Sicherungsmaßnahmen gegen unbeabsichtigtes Öffnen wieder möglich. Bei Rolls-Royce werden sie wieder serienmäßig eingesetzt.

Das Lenkrad des F 015 ist weiterhin vorhanden, jedoch deutlich kleiner als bei einem normalen Auto, und rund ist es auch nicht mehr. Von früheren Joystick-Spielereien hat sich Mercedes allerdings verabschiedet.

Mit einem Außenmaß von 5,22 m ist der F 015 Luxury in Motion gar nicht so lang, wie er vielleicht aufgrund des langen Radstands von 3,61 m wirkt.

Auch ein Armaturenbrett gibt es nach wie vor, wobei klassische Rundinstrumente wohl nur noch als Abbildungen auf dem Display erscheinen werden. Insgesamt verfügt der F 015 über sechs Displays, wobei auch in den Innenverkleidungen der Türen Bildschirme eingebaut wurden. Mit Gesten, Touchscreens oder gar per Eye-Tracking sollen die Mitreisenden und der Fahrer Eingaben machen können.

Kommunikation mit Fußgängern und Fahrzeugen

Das Brennstoffzellenauto wird elektrisch angetrieben und soll außerdem über Laserprojektionssysteme verfügen, mit denen Informationen auf die Straße geworfen und mit anderen Fahrzeugen und Fußgängern kommuniziert werden kann. Diesem Zweck sollen auch LEDs an der Außenseite dienen. Sie sind längst nicht mehr nur Blinker und Scheinwerfer, sondern sollen auch die Kommunikation mit anderen Verkehrsteilnehmern erlauben. So informieren die LEDs zum Beispiel über autonomen oder manuellen Betrieb des Autos und die Fußgängererkennung.

Beide Hinterräder werden mit Elektromotoren betrieben. Auf 100 km/h beschleunigt das Auto, das 272 PS hat, innerhalb von 6,7 Sekunden. Die maximale Geschwindigkeit wird mit 200 km/h angegeben. Die Reichweite gibt Mercedes mit 1.100 km pro Tankfüllung an, wenn die Hochvoltbatterie geladen ist.

Mercedes-Benz-Chef Dieter Zetsche sagte anlässlich der Premiere des F 015: "Schon vor zwei Jahren haben wir mit dem S 500 Intelligent Drive auf der historischen Bertha-Benz-Route in normalem Überlandverkehr gezeigt, dass wir die Technologie für autonomes Fahren beherrschen. Wir haben einen genauen Plan, wie wir von der grundsätzlichen technischen Machbarkeit zur kommerziellen Umsetzbarkeit kommen wollen. Der F 015 zeigt, wohin uns dieser Weg führen kann."

Dennoch: Der F 015 Luxury in Motion ist nur ein Forschungsfahrzeug, mit dem Mercedes natürlich auch austesten will, wie das Publikum auf die Designideen reagiert.


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EdRad 17. Mär 2015

Well I came across to this "2015 Design" from Mercedes and I am surprised to see how...

Zwangsangemeldet 21. Jan 2015

Passt doch zum Zeitgeist, vor allem der anvisierten Zielgruppe: Rücksicht wird überbewertet!

ThadMiller 09. Jan 2015

Im GG? Soso... Nennt sich deshalb wohl Studie. Wird seit Jahren genau so gemacht.

ThadMiller 09. Jan 2015

Versteh ich nicht. Kannst du erklären wie du das meinst?

tingelchen 07. Jan 2015

Akkus sind ebenfalls Teuer. Zudem sind die meisten, darunter auch Lithium Akkus die...



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