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Ezelleron: Brennstoffzellenkraftwerk für die Hosentasche

Ein Dresdner Unternehmen hat einen Generator mit kleinen Brennstoffzellen entwickelt, der mit Feuerzeuggas betrieben wird. Das Taschenkraftwerk liefert Strom, um den Akku von Mobilgeräten zu laden.

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E-Zell1: Markteinführung in Asien
E-Zell1: Markteinführung in Asien (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Der Akku des Smartphones oder des MP3-Players oder des Tablets ist oft gerade dann leer, wenn das Gerät gebraucht wird. Und wie es der Zufall will, ist keine Steckdose in Reichweite. Ein mobiles Kraftwerk hilft dann weiter. Eines mit Solarzellen zum Beispiel. Oder mit Brennstoffzellen.

  • Größenvergleich: Modell eines Ezelleron-Brennstoffzellenröhrchen mit einem Streichholz (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • In dem Minikraftwerk E-Zell 1 liefern drei der Röhrchen Strom für Smartphones und andere mobile Geräte. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Größenvergleich: Modell eines Ezelleron-Brennstoffzellenröhrchen mit einem Streichholz (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
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E-Zell 1 heißt der mit Minibrennstoffzellen betriebene Generator, den Ezelleron entwickelt, hat. Das Gerät ist etwas größer als eine Zigarettenschachtel und enthält drei Brennstoffzellen. Die liefern 5 Volt und 2 Watt. Das reiche aus, um ein Smartphone in etwa drei Stunden zu laden, sagt Sascha Kühn, Entwickler der Minibrennstoffzelle und Chef des Dresdner Unternehmens, im Gespräch mit Golem.de.

Feuerzeug-Adapter

Betrieben wird das Taschenkraftwerk mit Feuerzeuggas, also Propan oder Butan. In den Gastank passen 40 Gramm Feuerzeuggas. Eine Füllung liefert 56 Wattstunden. "Das sind zehn volle Smartphone-Ladungen", sagt Kühn. Ist der Tank leer, wird er wie ein Feuerzeug wieder aufgefüllt. Es soll später sogar einen Adapter geben, um Gas aus einem Feuerzeug zu zapfen.

Den Strom erzeugen drei Brennstoffzellen, etwa 5 Zentimeter lange Keramikröhrchen mit einem Durchmesser von 3 Millimetern. Je nach Aufbau liefert eine solche Zelle bis zu 2 Watt. Die drei Röhrchen sitzen zusammen mit der Regelung des Gasstroms in einer sogenannten Hotbox. In dem Gehäuse befinden sich außerdem ein Gastank, die Steuerelektronik, ein kleiner Akku sowie ein Lüfter. Der Akku dient als Zwischenspeicher, damit der Nutzer sofort Strom hat, wenn er sein Smartphone anschließt. Die Brennstoffzelle selbst braucht einen Moment, bis sie anläuft.

Das Gas wird in der Hotbox gezündet. Ein Teil verbrennt und heizt die Zelle auf die notwendige Betriebstemperatur. Ein Teil wird aber auch zerlegt, wobei Wasserstoff frei wird, der als Treibstoff für die Brennstoffzelle dient.

Markteinführung in Asien

Seit Anfang dieser Woche könne E-Zell 1 bestellt werden, vorerst aber nur von Mobilfunkanbietern und Smartphone-Herstellern, sagt Kühne. Es werde zunächst eine Kleinserie von 100.000 Stück geben, die ab Januar 2015 produziert und im Juli ausgeliefert werden. E-Zell 1 wird zuerst in Asien auf den Markt kommen. Dort gebe es viele Smartphone-Nutzer, es fehle aber oft die Infrastruktur, um die Geräte laden zu können, sagt Kühn.

Die ersten Exemplare des Kleinkraftwerks sind noch teuer: Sie werden rund 650 Euro kosten. Wird das Gerät später in Großserie produziert, soll der Preis auf unter 150 Euro sinken.



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schueppi 11. Apr 2014

Feinkost Albrecht mit dem Testsieger...? Nicht schlecht.

TC 11. Apr 2014

da investiert man doch lieber 100¤ in nen kleinen Moppel

Yeeeeeeeeha 10. Apr 2014

Und die Ersatzakkus werden wie genau geladen? Das ist jetzt keine theoretische Frage...

Replay 10. Apr 2014

Meine Erfahrung mit guten (!) Solarmodulen ist anders. Klar, diese 20-Euro-Dinger leisten...

NukeOperator 09. Apr 2014

ähnliches Konzept: Interessant zu sehen, wie in letzter Zeit marktaugliche...


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