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Eyetracking: Intel kauft Anteil an Tobii

Intel hat einen Anteil von zehn Prozent an dem schwedischen Unternehmen Tobii gekauft. Die Investition soll dabei helfen, das Eyetracking-System auf den Massenmarkt zu bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Tobii Gaze unter Windows 8: Eyetracking für den Massenmarkt
Tobii Gaze unter Windows 8: Eyetracking für den Massenmarkt (Bild: Tobii/Screenshot: Golem.de)

Intel steigt beim schwedischen Unternehmen Tobii ein. Intel Capital, die Beteiligungsgesellschaft des Chipherstellers, habe für 143 Millionen schwedische Kronen, umgerechnet 16,1 Millionen Euro, einen Anteil von zehn Prozent an dem schwedischen Unternehmen gekauft, berichtet die schwedische Computerzeitschrift Computer Sweden.

Computer mit den Augen steuern

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Tobii hat ein System entwickelt, das es ermöglicht, einen Computer mit den Augen zu steuern. Bisher wird das System hauptsächlich in der Werbung sowie im Gesundheitswesen eingesetzt, um es Körperbehinderten zu ermöglichen, einen Computer zu bedienen.

Ziel des Unternehmens sei es, das System nicht nur für Spezialanwendungen zu vermarkten, sondern auch für den Nutzer zu Hause. Die Investition von Intel werde dabei helfen, das System für den Massenmarkt bereitzumachen, sagte John Elvesjö, einer der Tobii-Gründer, Computer Sweden. Das Problem ist derzeit noch der Preis: Für den Endkundenmarkt ist das noch zu teuer. Mit größeren Stückzahlen werde dieser sich aber senken lassen, sagte Elvesjö.

Infrarot-Leuchtdioden

Das Tobii-System arbeitet mit Leuchtdioden, die Infrarotlicht aussenden. Das Licht wird vom Augapfel des Nutzers reflektiert. Kameras erfassen diese Reflexe und eine Software berechnet, wohin der Nutzer gerade schaut.

Auf der CES haben die Schweden bereits eine Version des Systems für Microsofts neues Betriebssystem Windows vorgestellt.

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