• IT-Karriere:
  • Services:

Eyetracking: Apple soll brandenburgische Firma Sensomotoric gekauft haben

Apple soll das Unternehmen Sensomotoric aus Teltow bei Berlin übernommen haben. Das Unternehmen hat sich auf Eyetracking spezialisiert, was eine Analyse der Blickbewegungen ermöglicht. Das könnte für die nächste Generation von VR-Brillen wichtig sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Eyetracking Glasses Natural Gaze
Eyetracking Glasses Natural Gaze (Bild: SMI)

Nach einem Bericht von Macrumors hat Apple Sensomotoric aus Teltow über einen Anwalt gekauft, der mit Apple kooperiert. Offiziell wurde Sensomotoric von dessen Strohfirma Vineyard Capital Corporation übernommen. Der Anwalt steht bereits im Impressum der SMI-Webseite als Geschäftsführer. Macrumors berichtet zudem von einem SMI-Kunden, der seit Wochen keinen Kontakt mehr zu seinem Lieferanten erhält.

Stellenmarkt
  1. Kreisausschuss Wetteraukreis, Friedberg
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

Sensomotoric Instruments (SMI) hat seinen Schwerpunkt auf Eyetracking-Technologie gelegt. SMI wurde 1991 als Spin-off an der Freien Universität Berlin gegründet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Teltow bei Berlin und unterhält Niederlassungen in Boston und San Francisco.

Apple bestätigt die Übernahme nicht, reagiert aber mit einem typischen Statement, das einer offiziellen Bekanntgabe gleichkommt: "Apple erwirbt von Zeit zu Zeit kleinere Technologieunternehmen. Wir sprechen nicht über unsere Gründe und Pläne."

SMI bietet Eyetracking-Systeme für wissenschaftliche Forschung, professionelle Lösungen und OEM-Anwendungen. Die Eyetracker können mit Motion-Tracking-Systemen kombiniert werden, was Gerüchte anheizt, dass Apple die Technik für den Augmented- oder Virtual-Reality-Bereich beziehungsweise für die autonomen Fahrfunktionen von Autos einsetzen will, die das Unternehmen gerade entwickelt.

SMI hatte 2016 in Zusammenarbeit mit Omnivision eine VR-Brille vorgestellt, die hilft, das sogenannte Foveated Rendering zu nutzen. Der Computer berechnet dabei nur den Teil einer 3D-Grafik mit hohem Detailgrad, die der Nutzer gerade betrachtet, was die erforderliche Rechenleistung stark reduzieren soll.

Die Facebook-Tochter Oculus hatte 2016 das dänische Unternehmen The Eye Tribe gekauft. Das Startup arbeitet an Eyetracking-Software für Virtual Reality, um Foveated Rendering zu ermöglichen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 69,99€ (PS4 - kostenloses Upgrade auf PS5), 69,99€ (Xbox One, Xbox Series X), 59,99€ (PC...
  2. 27,49€
  3. (u. a. Warhammer 40,00€0: Dawn of War III für 8,99€, Yakuza Kiwami 2 für 12,99€, Company of...

Proctrap 27. Jun 2017

werben meist woanders


Folgen Sie uns
       


LG Gram 14 (14Z90N) im Test

Das LG Gram 14 ist weniger als 1 kg leicht und kann trotzdem durch lange Akkulaufzeit überzeugen. Das Deutschlanddebüt des Geräts ist gelungen.

LG Gram 14 (14Z90N) im Test Video aufrufen
Coronavirus: Die weltweite 5G-Verschwörung erklärt
Coronavirus
Die weltweite 5G-Verschwörung erklärt

5G erzeugt weder Corona noch ist es Teil einer Verschwörung. Doch Bedenken zu neuen Frequenzbereichen einfach zu ignorieren, ist zu einfach.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Telekom, Vodafone Wenn LTE schneller als 5G ist
  2. Telekom Große Nachfrage nach Campusnetzen bei der Industrie
  3. Redbox Vodafone stellt komplettes 5G-Netz in einer Box vor

KI-Startup: Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence
KI-Startup
Regierung bestätigt Treffen mit Augustus Intelligence

Der CDU-Politiker Amthor fungierte als Lobbyist für das KI-Startup Augustus Intelligence. Warum sich die Regierung mit der Firma traf, ist weiter unklar.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Deep Learning Microsofts Software kann zu Musikstücken singen
  2. Texterkennung OpenAIs API beantwortet "Warum ist Brot so fluffig?"
  3. Cornonavirus Instagram macht Datensatz für Maskenerkennung ungültig

HTTPS/TLS: Zwischenzertifikate von Tausenden Webseiten fehlerhaft
HTTPS/TLS
Zwischenzertifikate von Tausenden Webseiten fehlerhaft

Viele Webseiten müssen ihre Zertifikate tauschen, da sie von Zwischenzertifikaten ausgestellt wurden, die ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Von Hanno Böck

  1. Nach Safari Chrome und Firefox wollen nur noch einjährige Zertifikate
  2. Sicherheitslücke GnuTLS setzt Session-Keys auf null
  3. Sectigo Abgelaufenes Root-Zertifikat entfacht Ärger

    •  /