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Eye-Fi Mobi: SD-Karte macht eigenen Hotspot auf

Die Eye-Fi-SD-Karten mit WLAN-Modul können jetzt auch ihre Daten direkt zu Smartphones und Tablets übertragen. Ein dazwischengeschalteter Rechner ist nicht mehr erforderlich, wenn der Anwender die neue Eye-Fi Mobi einsetzt, die selbst als Hotspot fungiert.
/ Andreas Donath
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Eye-Fi Mobi (Bild: Eye-Fi)
Eye-Fi Mobi Bild: Eye-Fi

Die Eye-Fi Mobi ist eine SD-Speicherkarte mit integriertem WLAN-Modul, die ihre Daten direkt zu einem mobilen Gerät übertragen kann. Die seit 2007 angebotenen SD-Karten von Eye-Fi sind damit in der Lage, ohne zusätzlichen Rechner auszukommen.

Die Class-10-Karte überträgt mit der iOS- und Android-App des Herstellers ihre Daten direkt. Um die Verbindung zu initiieren, muss der Anwender einen zehnstelligen Code in der App eintippen. Dieser wird in der Verpackung mitgeliefert. Ist die Verbindung hergestellt, schickt die Karte ihr Video- und Fotomaterial an das mobile Gerät. Das Mobi arbeitet dabei als Hotspot.

Das mobile Gerät sorgt damit für ein Backup der Bilder und Videos direkt vor Ort und ermöglicht außerdem deren Weiterverarbeitung in Bildbearbeitungsprogrammen. Zudem kann das Bildmaterial dann auch gleich unterwegs online gestellt oder verschickt werden.

Eye-Fi(öffnet im neuen Fenster) bietet die neue Mobi-Karte in Kapazitäten von 8 und 16 GByte für 50 beziehungsweise 80 US-Dollar an. Allerdings übertragen diese Karten keine Kamerarohdaten. Das können weiterhin nur die X2-Karten von Eye-Fi, die allerdings keinen Hotspot aufspannen.

Gegründet wurde Eye-Fi im August 2005 von Yuval Koren, Ziv Gillat, Eugene Feinberg sowie Berend Ozceri. Die Gründer hatten zuvor bei Apple, Atheros, Cisco und Silicon Graphics gearbeitet.


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