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Exynos vs. Snapdragon: So schlägt sich Samsungs Exynos 2600 im Vergleich

Die Galaxy-S26 -Serie kommt mit unterschiedlichen SoCs – ist Samsungs Exynos 2600 schlechter als Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 5?
/ Tobias Költzsch
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Das Galaxy S26 tritt gegen das Galaxy S26 Ultra an. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Das Galaxy S26 tritt gegen das Galaxy S26 Ultra an. Bild: Tobias Költzsch/Golem
Inhalt
  1. Exynos vs. Snapdragon: So schlägt sich Samsungs Exynos 2600 im Vergleich
  2. Nur leichte Vorteile für den Snapdragon in den Grafiktests

Samsungs Exynos-Chips haben in den Kommentarspalten der Tech-Magazine in der Regel keinen guten Ruf. Langsam seien sie, ineffizient und eigentlich immer schlechter als die aktuellen Top-SoCs von Qualcomm. Entsprechend war das Murren groß, als Samsung seine Galaxy-S26-Reihe vorgestellt hat.

Die Modelle Galaxy S26 und Galaxy S26+ kommen nämlich mit Samsungs Exynos 2600 , während das Ultra-Modell mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy erscheint. Qualcomms Top-SoC wird also noch um ein paar Takte hochgetaktet. Die Frage ist: Sind die Unterschiede wirklich so groß? Wir haben ein Galaxy S26 und ein Galaxy S26 Ultra durch die Benchmarktests gejagt.

Kurz zur Einordnung: Der Exynos 2600 ist das erste SoC der Welt, das in einem 2-nm-Verfahren ( SF2 mit GAAFETs ) produziert wird. Verwendet werden insgesamt zehn C1-Kerne von ARM: Neben dem Prime Core, einem C1-Ultra mit 3,8 GHz, kommen drei C1-Pro mit 3,25 GHz und sechs C1-Pro mit 2,75 GHz zum Einsatz.

Beide SoCs kommen mit dedizierter NPU

Die NPU soll um 113 Prozent leistungsfähiger sein als beim Vorgängerchip. Als Grafikeinheit ist eine Xclipse 960 verbaut, deren Rechenleistung laut Samsung doppelt so stark ist wie die der GPU des Exynos 2500.

Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 wird in TSMCs 3-nm-Verfahren N3P produziert und hat insgesamt acht Oryon-Kerne. Statt standardmäßig bis 4,6 GHz takten die Prime-Cores der Galaxy-Version bis 4,74 GHz. Als Grafikeinheit kommt eine nicht näher benannte Adreno-GPU zum Einsatz.

Die Hexagon-NPU ist Qualcomm zufolge um 37 Prozent schneller als die des Vorjahres-Chips. Wie im Vorjahr liefert der Hersteller keinen Tops-Wert für die Leistung.

Unterschiede beim Single-Core-Benchmarktest

Starten wir mit dem Geräte-Benchmark Geekbench 6. Das Galaxy S26 mit dem Exynos 2600 kommt auf einen Single-Core-Wert von 3.228 Punkten, im Multi-Core-Test erreicht das Smartphone 11.259 Zähler. Das Galaxy S26 Ultra schafft einen um knapp 20 Prozent höheren Single-Core-Wert (3.797 Punkte), was durchaus deutlich ist.

Im Multi-Core-Test schneidet das Ultra-Modell mit 11.216 Punkten im Rahmen der Fehlertoleranz gleich gut ab. Das bedeutet, dass es rein von der CPU-Leistung bei aufwendigen Apps wie Spielen kaum einen Unterschied zwischen den beiden Geräten gibt.


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