Abo
  • IT-Karriere:

Exynos 8890: Samsungs neuer Galaxy-S7-Chip nutzt eigene Mongoose-Kerne

Das erste SoC von Samsung mit selbst entwickelten Kernen: Der neue Exynos 8890 setzt auf Mongoose-Kerne und eine extrem schnelle Grafikeinheit. Der Chip dürfte künftig im Galaxy S7 stecken.

Artikel veröffentlicht am ,
Exynos 8890
Exynos 8890 (Bild: Samsung)

Samsung hat den Exynos 8890 vorgestellt, ein System-on-a-Chip für Smartphones. Der neue Prozessor ist der erste, der Samsungs selbst entwickelte CPU-Kerne namens M1 auf Basis der ARMv8-Architektur nutzt, der Codename lautet Mongoose (Manguste). Samsung koppelt vier schnelle M1-Kerne mit vier sparsameren Cortex A53 und einer Mali-Grafikeinheit. Hergestellt wird das System-on-a-Chip in Samsungs 14LPP-Fertigungsverfahren.

  • Exynos 8890 im Überblick (Bild: Samsung)
  • Exynos 8890 (Bild: Samsung)
  • Exynos 8890 (Bild: Samsung)
  • Exynos 8890 (Bild: Samsung)
  • Exynos 8890 (Bild: Samsung)
  • Exynos 8890 (Bild: Samsung)
  • Exynos 8890 (Bild: Samsung)
Exynos 8890 im Überblick (Bild: Samsung)
Stellenmarkt
  1. IFS Deutschland GmbH & Co. KG, Erlangen, Neuss oder Home-Office
  2. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Nürnberg

Details zur Mongoose-Architektur liegen uns derzeit nicht vor, Samsung hat sich neben Custom-Cores allerdings auch dazu entschieden, einen eigenen Interconnect zu entwickeln. Der verbindet die Kerne mit dem Speichercontroller und der Grafikeinheit. Mangusten, vor allem Mungos, sind bekannt dafür, Schlangen zu jagen und zu fressen. Qualcomms ältere CPU-Architektur heißt Krait, eine eingestellte Taipan - beides Giftnattern.

Wie flott die Mongoose-Kerne arbeiten, bleibt vorerst ein bisschen unklar: Samsung gibt an, sie würden 30 Prozent flotter rechnen als die Kerne im Exynos 7 Octa. Den gibt es jedoch als Exynos 5433 und als Exynos 7420, Samsung vergleicht mit letzterem. In beiden stecken Cortex A57 mit unterschiedlichem Takt und abweichender Leistung bei längerer CPU-Last. Die Effizienz soll um zehn Prozent gestiegen sein.

  • Exynos 8890 (Bild: Samsung)
Exynos 8890 (Bild: Samsung)

Mit im neuen Exynos 8890 steckt eine Mali-T880MP12, also ARMs Topmodell mit gleich einem Dutzend Cluster. Pro einem solchen Block sind zudem mehr Shader-Einheiten verbaut, weshalb sich die Leistung der Mali-T880MP12 verglichen mit der Mali-T760MP8 im Exynos 7420 bei gleichem Takt mehr als verdoppelt. Das LTE-Modem im Exynos 8890 erreicht bis zu 600 MBit pro Sekunde im Downstream und bis zu 150 MBit pro Sekunde im Upstream. Offenbar ist es aber nicht im SoC integriert, sondern nur im gleichen Package.

Der Exynos 8890 soll ab Ende 2015 in Serie gefertigt werden und dürfte so wie der Snapdragon 820 von Qualcomm eines von zwei SoCs sein, die Samsung im kommenden Smartphone Galaxy S7 verbaut.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 17,99€
  2. 4,99€
  3. (-12%) 52,99€
  4. (-63%) 16,99€

Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
Atari Portfolio im Retrotest: Endlich können wir unterwegs arbeiten!
Atari Portfolio im Retrotest
Endlich können wir unterwegs arbeiten!

Ende der 1980er Jahre waren tragbare PCs nicht gerade handlich, der Portfolio von Atari war eine willkommene Ausnahme: Der erste Palmtop-Computer der Welt war klein, leicht und weitestgehend DOS-kompatibel - ideal für Geschäftsreisende aus dem Jahr 1989 und Nerds aus dem Jahr 2019.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Retrokonsole Hauptverantwortlicher des Atari VCS schmeißt hin

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

Linux-Kernel: Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen
Linux-Kernel
Selbst Google ist unfähig, Android zu pflegen

Bisher gilt Google als positive Ausnahme von der schlechten Update-Politik im Android-Ökosystem. Doch eine aktuelle Sicherheitslücke zeigt, dass auch Google die Updates nicht im Griff hat. Das ist selbst verschuldet und könnte vermieden werden.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Kernel Linux bekommt Unterstützung für USB 4
  2. Kernel Vorschau auf Linux 5.4 bringt viele Security-Funktionen
  3. Linux Lockdown-Patches im Kernel aufgenommen

    •  /