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Das Frequenz-Verhalten analysiert

Nachdem wir die Spitzengeschwindigkeiten des M1-Clusters und der vier Cortex-A53 kennen, interessiert uns, wie sich der Exynos 8890 im Galaxy S7 im Alltag verhält. Zu diesem Zweck surfen wir 20 Minuten lang mit dem Chrome-Browser im Internet, öffnen mehrere Seiten, lesen eine Weile, schauen Videos, lassen die Benchmarks Geekbench 3 und den 3DMark Ice Storm Unlimited durchlaufen und spielen eine Runde Riptide GP2. Bis zum Schluss takten alle Kerne bei Last auf ihre jeweilige Maximalfrequenz von 1,6 über 2,3 bis auf zu 2,6 GHz. Das Gerät wird dabei nur leicht warm.

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Also lassen wir testweise den speziellen Thermal Test des Geekbench über 20 Minuten hinweg auf dem Samsung-Smartphone laufen. Die uns von Primal Labs zur Verfügung gestellte Vorabversion lastet je zwei CPU-Kerne eines Clusters aus und lässt die Grafikeinheit außen vor. Hierzu sei erwähnt: Eine solche Belastung tritt im täglichen Gebrauch eher selten auf. Einzig, wer im Browser ständig neue Tabs öffnet, durchweg Apps installiert oder 4K-Ultra-HD-Videos aufnimmt und dabei noch Fotos schießt, erreicht eine ähnliche oder höhere Auslastung. Das mag gelegentlich vorkommen, ist aber kein Szenario, das wir als typische Nutzung des Galaxy S7 ansehen würden.

  • Exynos 8890 im Überblick (Bild: Samsung)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • 20 Minuten Browsing, Geekbench, 3DMark und Riptide GP2 (Diagramm: Golem.de)
  • 20 Minuten Geekbench Thermal Test (Diagramm: Golem.de)
  • 20 Minuten T-Rex im Loop (Diagramm: Golem.de)
20 Minuten Geekbench Thermal Test (Diagramm: Golem.de)

Die Messwerte zeigen, dass sich die M1-Kerne nach rund 10 Minuten bei 1.560 bis 1.872 MHz einpendeln. Dann schaltet ein Cluster ab und das andere fällt auf die Minimalfrequenz von 728 MHz ab. Einer der beiden A53-Dualcores taktet ständig zwischen 442 und 1.378 MHz, der andere zwischen 442 und 858 MHz mit Boost auf ebenfalls 1.378 MHz. Wie im Diagramm unschwer zu erkennen ist, drosseln also vor allem die beiden großen Cluster ihren Takt deutlich.

Um noch ein Spieleszenario zu prüfen, muss der Exynos 8890 abschließend 20 Minuten lang den T-Rex-Benchmark in 1080p-Auflösung in Schleife berechnen. Dieser Test fordert vornehmlich die integrierte Grafikeinheit, die jedoch das System-on-a-Chip und das Galaxy S7 deutlich aufheizt. Sehr schön zu sehen: Einer der M1-Cluster hilft einmalig, den Benchmark zu laden und schaltet dann ab. Der zweite rechnet mit und taktet zumeist zwischen 728 und 1.248 MHz, die Spitzen bis 1.560 MHz werden gegen Ende hin immer weniger. Die beiden kleinen Cluster laufen wie erwartet mit 1.378 bis 1.586 MHz, im späteren Verlauf sinkt die anliegende Frequenz allerdings häufig auf 1.170 MHz.

  • Exynos 8890 im Überblick (Bild: Samsung)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • Benchmarks von Smartphone-SoCs (Diagramm: Golem.de)
  • 20 Minuten Browsing, Geekbench, 3DMark und Riptide GP2 (Diagramm: Golem.de)
  • 20 Minuten Geekbench Thermal Test (Diagramm: Golem.de)
  • 20 Minuten T-Rex im Loop (Diagramm: Golem.de)
20 Minuten T-Rex im Loop (Diagramm: Golem.de)

Was die Messwerte nicht aufzeigen, sind der Takt der Grafikeinheit und die Framerate. Daher starten wir 20-mal hintereinander den Manhattan-Test des GFX Bench und protokollieren die Bilder pro Sekunde. Ausgehend von einer Bildrate von 40 fps bricht der Exynos-Chip ab dem 14. Durchgang ein und liefert nur noch zwischen 21 und 28 fps. Damit schafft die Grafikeinheit in etwa das Niveau des Vorgängers Exynos 7420, wenn der Test kalt durchläuft.

Bei der Grafikeinheit des neuen Exynos 8890 hat sich Samsung für eine Mali-T880-MP12 von ARM entschieden. Die GPU liegt ergo als 12-Cluster-Implementierung vor und ist damit die bisher stärkste in einem Smartphone. Die Grafikeinheit taktet mit bis zu 650 MHz und greift über zwei 32-Bit-Kanäle auf den LPDDR4-1800-Speicher zu. Das ergibt eine Datentransferrate von knapp 29 GByte pro Sekunde und damit praktisch genauso viel wie bei der Adreno 530 des Snapdragon 820. Diese GPU packt es im Galaxy S7 auf 624 MHz.

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 Exynos 8890 im Test: Samsungs S7-SoC drosselt kaumIn Benchmarks überzeugt der Exynos 
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Anonymer Nutzer 13. Mär 2016

Und der Sony ist besser? :( Das wäre ja ärgerlich v.v

ms (Golem.de) 10. Mär 2016

Kennst du ein Smartphone-SoC in dem sich eine Mali-T880 mit mehr als 12 Clustern...

net_cyborg 09. Mär 2016

Kryo - Kälte ist im Griechischen genauso wenig wie im Deutsche ein Verb sondern entweder...

Anonymer Nutzer 09. Mär 2016

und ihn damit auszubooten.


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