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Extremwetter:
Mal viel zu viel, mal viel zu wenig Wasser

Durch Bauaktivitäten und Klimawandel ist der natürliche Wasserkreislauf gestört, Wetterextreme nehmen zu. Doch es gibt Ideen, um das Problem zu lindern – und Beispiele für einen guten Umgang damit.
/ Daniel Hautmann
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Im Sommer 2022 war der Rhein stellenweise ausgetrocknet. (Bild: Andreas Rentz / Getty Images)
Im Sommer 2022 war der Rhein stellenweise ausgetrocknet. Bild: Andreas Rentz / Getty Images

Im Hein-Klink-Fußballstadion(öffnet im neuen Fenster) in Hamburg-Billstedt kann man nicht nur kicken. Auch das Wetter kann sich hier austoben. Regnet es aus Eimern – wie es, bedingt durch den Klimawandel immer häufiger der Fall ist -, kann unter dem Rasen ein Hohlraum geflutet werden.

Allmählich kann der Regen dann im Untergrund versickern und das Grundwasser anreichern. Bis zu 500 Kubikmeter kann der Speicher aufnehmen. Strömt mehr Regen ins Stadion als der Untergrund verkraftet, wird der Rasen geflutet. Fachleute nennen solche Bauten multifunktionale Retentionsflächen. Sie sparen vor allem im dicht bebauten, urbanen Raum wertvollen Grund ein – und könnten ein wichtiger Teil der Lösung im Kampf gegen die Naturgewalten werden, die der Klimawandel mit sich bringt.

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